Wo bleibt der Aufschrei der anständigen Geimpften über die Diskriminierung der Ungeimpften?

Die ständige Hetze von Politik und Medien gegen Menschen, die sich aus guten Gründen bisher nicht gegen Corona impfen liessen („Ungeimpfte sind gefährlich“) führt im Internet zu den wildesten Unterdrückungsfantasien. Geimpfte Un-Menschen fordern die totale Isolation ungeimpfter Menschen, Zwangsimpfungen, Aussiedlungen und vieles mehr, was an die übelste Phase der deutschen Geschichte erinnert. Das alles ist Resultat der 3G und 2G Politik.

Das alles, obwohl mittlerweile klar ist, dass auch Geimpfte infiziert und infektiös sein können, und obwohl Geimpfte ja ein reduziertes Risiko schwerer Erkrankung haben.

Am zynischsten sind die Begründungen für die Impfung von Jugendlichen, die kaum oder nur leicht an Corona erkranken können: Nicht gegen die Krankheit, sondern gegen Diskriminierung soll die Impfung schützen. Als ob es nicht leichter wäre, die Diskriminierung zu beenden als die Jugend den langfristigen Risiken der Impfung auszusetzen.

Es gibt natürlich anständige Menschen unter den Geimpften, die diese Diskriminierung missbilligen. Aber wann hört man etwas von denen?

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.

Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Martin Niemöller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.