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Jugendliche gegen Corona zu impfen ist verantwortungslos,…..

…..Kinder zu impfen ist kriminell

Bitte schaut Euch diese Diskussion von Fachleuten an: Kinderimpfung und Propaganda

Die derzeit angebotenen Impfstoffe sollen eingesetzt werden, um stark gefährdete Menschen vor schwerer Erkrankung an Covid 19 zu schützen. Das sind Jugendliche nicht, und Kinder schon gar nicht. Trotzdem wird gegen jede Moral und Vernunft nunmehr auch von der Stiko, die vor dem massiven Druck der Politik eingeknickt ist, Impfung für Jugendliche empfohlen. Mit der unglaublichen Begründung, in USA wären die Nebenwirkungen ja sehr gering gewesen. Über mittelfristige Nebenwirkungen weiss man natürlicherweise nichts. Aber jede noch so kleine Nebenwirkung ist schlimm, wenn die Impfung schlicht überflüssig ist! Das Ganze lässt sich NUR durch finanzielle Interessen der Beteiligten erklären.

In den Leitmedien, u.a. in der SZ wird Propaganda gemacht: Glückliche Jugendliche, die endlich nicht mehr aufgrund ihrer Gesundheit und Nichtgeimpftheit gemobbt werden können. Keiner lässt sich impfen, weil er Angst vor der Krankheit hat, sondern um der staatlich verordneten Diskriminierung zu entgehen. Sie haben es geschafft, die Leute, die an diesem Wahnsinn Geld verdienen.

Und die Gier kennt keine Grenzen, nun bereitet man das Gleiche für Kinder vor. Dabei haben Jugendliche und Kinder eh die Hauptlast zu tragen, sie durften nicht normal in die Schule gehen, werden in ihrer Entwicklung massiv benachteiligt und müssen auch die gesamte finanzielle Last tragen, denn skrupellos finanzieren die Politiker das alles über enorme Schulden! Aber: Sie haben kein Wahlrecht!

Eltern, wehrt Euch für Eure Kinder gegen diese Übergriffe der Politik.

Lest die Meinung von Fachleuten aus der Kindermedizin, z.B. Dr. Martin Hirte in München, hier sein Corona-Blog

Hier ein Kommentar von Dr. Med Steffen Rabe zum Einknicken der Stiko, die sich damit de facto selbst abgeschafft hat.

„Immer noch werden Hexen verbrannt, auf den Scheitern der Ideologien…..“

„…irgendwer ist immer der Böse im Land, und dann kann man als Guter, und die Augen voll Sand, in die heiligen Kriege ziehn“. Dieser Liedtext ist von Konstantin Wecker, vor 40 Jahren, ich habe ihn immer im Kopf, wenn es um Diskriminierung von Minderheiten geht. Danke Konstantin.

Der Böse im Land ist der Ungeimpfte

Der Böse im Land ist immer der, der von der Masse abweicht. Menschen, die sich nicht, oder zumindest jetzt nicht gegen Corona impfen lassen wollen.

Hexen trauen der Natur mehr als den Wissenschaftlern der Industrie

…früher wurden Frauen und seltender auch Männer, die auf die Kraft von Natur und Kräutern vertrauten und damit Menschen helfen konnten, als Hexen gebrandmarkt, verfolgt und häufig verbrannt. Die Hexenjäger waren überzeugt, etwas Gutes zu tun, und waren häufig Religiös motiviert. Heute werden Menschen diskriminiert, die mehr Vertrauen in ihr Jahrmillionen altes Immunsystem haben als in neueste, unerforschte Medikamente der Pharmaindustrie. Sie müssen ausgegrenzt und diffamiert werden.

…die Augen voll Sand

Durch permantente Falschbehauptung glauben die Menschen, dass die Hexen allen anderen Schaden könnten, selbst solchen, die sie gar nicht kennen. Heute wird behauptet, ein Nicht-Geimpfter gesunder Mensch (diffamierend Impfverweigerer genannt) gefährde die Anderen. Obwohl die ja geimpft sind und damit immun. Und obwohl ein Geimpfter ebenso infektiös sein kann wie ein Ungeimpfter.

…die heiligen Kriege von heute sind Diffamierung und Aussperren vom gesellschaftlichen Leben, eine de facto Impfpflicht.

Die Menschheit hat nichts dazugelernt. Auch bei den Hexenverfolgungen waren kommerzielle Vorteile der Hexenverfolger Motiv für deren Handlung.

So geht der Text weiter:

Alle sind aufgeklärt,
Doch wer weiß Bescheid!?
Heute haßt man modern.
Die Angst ist die Flamme unserer Zeit
Und die wird fleißig geschürt.

Sie verbrennen dich mit ihren Zungen und ihrer Ignoranz.
Dicke freundliche Herren bitten per Television zur Jagd.
Tausende zum Feindbild verdammt
Halten sich für’s Exil bereit.
Die Schlupfwinkel werden knapp, Freunde.
Höchste Zeit aufzusteh’n!

Danke Konstantin, übersehen wir nicht: Im Internet wird bereits die Aussiedlung der Ungeimpften in eigene Stadtteile gefordert!

Der seltsame Prof. Dr. Armin Falk

Seit Anfang 2020 leben wir in einer Art Ausnahmezustand. Unsere Freiheitsrechte sind eingeschränkt. Die Jugend wird an ihrer freien Entwicklung gehindert. Es entstehen katastrophale Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Die meisten Maßnahmen sind unlogisch und wissenschaftlich zumindest zweifelhaft. Wir, normale, anständige Bürger haben uns bisher nicht zu Wort gemeldet. Anfang August 2021 beginnt eine Hetze gegen Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Gesunde, nicht gegen Corona geimpfte Menschen sollen massiv diskriminiert werden, ihnen soll der Zugang zum sozialen Leben verweigert werden. Ab jetzt können wir nicht mehr schweigen.

In einem Interview in der FAZ hat Prof. Dr. Armin Falk, (u.a. Leopoldina) Ansichten geäussert, die jeden anständigen Menschen erschaudern lassen. Und die FAZ gibt diesen Zwangs- und Diskriminierungsphantasien gegen Menschen, die nicht mit den Maßnahmen der derzeitigen Politik und dem Medienmainstream übereinstimmen, eine Plattform. Ich habe Prof. Falk diesen Brief geschrieben:

Sehr geehrter Herr Professor Armin Falk

Sicher haben wissenschaftliche Kollegen Sie bereits darauf hingewiesen, dass Ihre Wortwahl in dem Interview zur Impfpflicht unglücklich, ja für einen Wissenschaftler eher unangemessen ist, umso mehr als „behavior“ eines Ihrer Kernthemen ist. Ich werde versuchen, mich im Folgenden zivilisierter auszudrücken.

Sie haben mich und eine Gruppe von Leuten beleidigt, mit denen Sie sich anscheinend nicht beschäftigt haben. Sie haben uns als „dumm, egoistisch, Trittbrettfahrer“ und vieles mehr bezeichnet, ohne dies aber in der im Folgenden beschrieben Gruppe von Menschen verifiziert zu haben:

Wir, das sind Menschen, die ihr Leben lang viel für ihre Gesundheit getan haben.  Wir haben nicht geraucht, alkoholische Getränke nur in geringen Mengen genossen, wo möglich Dinge aus eigener Kraft, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt mit dem Auto erledigt; wir waren und sind viel in der Natur, auf den Bergen und in frischer Luft unterwegs. Sport war für uns nicht etwas, was man im Fernsehen oder auf dem Fußballplatz zuschaut, sondern etwas was uns selbst auf verschiedenste Weise in Bewegung hält. Wir ernähren uns gewissenhaft mit viel Gemüse und Obst, achten auch auf die Menge und Umweltverträglichkeit des Genossenen. Wir erfreuen uns bester Gesundheit und sind dem Rat gefolgt, nur im allernötigsten Fall einen Arzt aufzusuchen und nur ein Minimum bis gar keine Medikamente in unseren Körper zu lassen.  Wir sind unterschiedlichen Alters, sehr häufig aber in meiner Altersgruppe, ich werde dieses Jahr 70. Ich habe ein Vielfaches dessen in die Krankenversicherung einbezahlt, was ich jemals wieder zurückbekäme, und bin sehr glücklich, bei allen Transferleistungen innerhalb der Gesellschaft auf der Geberseite gestanden zu haben und zu stehen. Ich habe mich nie vor Krankheiten gefürchtet, und tue es auch jetzt nicht.

Wir sind, das sei hier aber deutlich gesagt, keine Coronaleugner, wir wissen, dass Covid-19 eine gefährliche Krankheit ist, vor allem für alte und vorerkrankte Menschen. Insoweit begrüßen wir, dass sich Menschen impfen lassen, und vor allem, dass in den Hochrisikogruppen ja schon über 70% geimpft sind.

Wir sind allerdings der Meinung, dass die Entscheidung, sich impfen zu lassen, jeder einzelne Mensch für sich treffen muss. Dabei gilt es abzuwägen: das Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken gegen das Risiko, langfristig Schaden durch einen Impfstoff zu nehmen. Und bei vielen von uns fällt derzeit die Entscheidung gegen das Impfen, und zwar aufgrund der folgenden unbestrittenen Tatsachen:

  1. Die Impfstoffe sind neu und wirksam zwischen 60% und 90% gegen einen schweren Verlauf der Krankheit. Naturgemäß kann keine Aussage über ihre Langzeitwirkung (also 5, 10 Jahre und mehr) und -nebenwirkungen getroffen werden.    
  2. Entgegen der Behauptungen über Monate: Die Impfstoffe wirken gegen schweren Krankheitsverlauf, aber NICHT gegen Ansteckung und Weitergabe des Virus.  

Wenn wir uns also impfen lassen, dann schützen wir uns selbst vor einem schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19. Diesen zu erleiden ist aber bei meinem Lebenswandel eher unwahrscheinlich; sollte ich mich anstecken habe ich gute Chancen auf einen glimpflichen Krankheitsverlauf mit anschließender natürlicher Immunität.  Da ich über Jahrzehnte verfolgen konnte, dass sich bei zugelassenen Medikamenten Nebenwirkungen erst nach vielen Jahren herausgestellt haben, und da ich mich auch an den Fall Contergan noch gut erinnern kann, fällt meine Entscheidung nun eben derzeit gegen eine Impfung.

Derzeit sind ca. 58% der Bundesbürger geimpft, aufgrund des massiven Drucks wird man vielleicht auf 70% kommen. Wir, eine große Minderheit, ich schätze 15-20%, werden aber bei der von mir geschilderten Haltung bleiben. Dies ist unser persönliches Recht, denn es gilt das Recht der körperlichen Unversehrtheit, und wir sehen eine Impfung eben nicht nur als einen „Piks“, sondern als einen Eingriff in unseren Körper, mit noch nicht vorhersehbaren Langzeitfolgen. Dieses Recht gilt es zu respektieren.

In den nunmehr 1½ Jahren Coronapräsenz habe ich immer vermisst, dass die zuständigen Institutionen, Gesundheitsministerien etc. auf die Gesundheitsvorsorge hinweisen. So sehe ich Menschen, die im Park mit Maske spazieren gehen, diese aber abnehmen um eine Zigarette zu rauchen. Rauchen ist eine lebensgefährliche Unart, und der Raucher belastet schon immer die Gesellschaft mit seinen Kosten. Sollte man nicht vor einer Impfpflicht ein Rauchverbot einführen? Das, aber auch die lebensgefährdende Raserei auf den Autobahnen zu verbieten, wurde immer mit Hinweis auf die Freiheitsrechte des Einzelnen abgelehnt. Nun aber, bei der Impfung gegen Corona wird laut nach Impfpflicht geschrien?

In einer Art Putsch wollen Politiker nun auch die Stiko entmachten, in der ja nun wirklich keine Impfgegner zu finden sind. Wenn diese aber für Jugendliche keine Impfung empfiehlt, weil eben das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs geringer ist als das Impfrisiko, so sind die Lauterbach-Söder Forderungen nach „Jugendliche Trotzdem Impfen“ schlicht verantwortungslos.

Aber da hört es ja nicht auf. Menschen, die wie beschrieben die Verantwortung für ihre Gesundheitsentscheidungen selbst treffen wollen, sollen vom öffentlichen Leben ausgesperrt werden, während Geimpfte alle ihre Freiheitsrechte zurückerhalten sollen. Das schafft in der Tat eine 2-Klassengesellschaft, eine Art „Impfrassismus“. Nun sind Vergleiche mit Rassismus  und Judenverfolgung natürlich höchst bedenklich. Im Folgenden möchte ich trotzdem ein paar Vergleiche ziehen, nicht weil ich glaube, dass wir objektiv in einer vergleichbaren Situation sind, sondern um Ihnen zu erklären, wie ich mich als  Betroffener und in der Öffentlichkeit (u.a. von Ihnen) verunglimpfter Mensch fühle:

Sie schlagen eine Triage zugunsten der Geimpften vor. (Zunächst wundere ich mich, wieso denn Geimpfte noch Beatmungsmaschinen brauchen sollten, aber das nur nebenbei.) Damit unterscheiden sie zwischen erhaltenswertem und nicht erhaltenswertem Leben. Aufgrund einer persönlichen Entscheidung des Patienten. Erinnern wir uns, dass auch der Holocaust nicht mit Gaskammern anfing, sondern mit alltäglicher Diskriminierung der Juden bereits vor der Machtübernahme durch die Nazis. Dann mit dem Aufruf „Kauft nicht bei Juden“. Ist das wirklich noch ein großer Unterschied zu „Lasst keine Ungeimpften ins Restaurant“? Man sagt: Wehret den Anfängen, aber das kann ich im Moment nicht sehen, all diese faschistoiden Vorschläge werden vom Volk und vielen Politikern beklatscht. Auch das: wie in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Sie werden antworten: Damals war es wegen einer Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe, heute geht es um eine Haltung, die könnte der Betroffene ja ändern. Aber das stimmt natürlich so nicht. Auch Juden hat man (in der Vornazizeit des Antisemitismus) Rechte wiedereingeräumt, wenn sie konvertiert sind. Diskriminiert waren sie trotzdem.

Und nochmal: Ob jemand diskriminiert wird, kann nur der Betroffene beurteilen, der die Diskriminierung empfindet. Das hat man bei Homosexuellen, bei Transsexuellen, und bei Menschen, die sich durch das N-Wort diskriminiert fühlen so gehalten, für die man Toiletten und die Sprache umgebaut hat, das muss man auch bei Ungeimpften so halten. Und wir werden diskriminiert!

Welche Auswirkung hat nun der Druck, den Sie, die Politik und die Medien ausüben? Bill Gates habe ich als skrupellosen Unternehmer jahrelang beobachten können, aber dass er Säuglingen Blut abzapft und uns alle mit einem Chip impfen will, und deshalb Corona erfunden hätte, habe ich für ziemlich schwachsinnige Theorien gehalten. Ich war auch auf keiner Querdenkerdemo, bin kein notorischer Impf- oder Fortschrittsgegner (ich war selbst jahrzehntelang im IT Sektor tätig),  Aluhutträger oder Esoteriker. Ich glaube auch nicht, dass wir bereits in einer Diktatur leben. Wenn aber eine Querdenkerdemo verboten wird, eine viel größere CSD Veranstaltung bei gleicher Nichtbeachtung der (im Freien ohnehin nicht so bedeutenden) Abstands- und Maskenpflichten erlaubt ist, so gibt auch mir das zu denken. Wenn dann Andersdenkende von Ihnen und den Medien  dermaßen verunglimpft werden, wie es derzeit geschieht, dann drängt man mündige Bürger in die Ecke von Spinnern, mit dem Ergebnis, dass sie sich diesen näher fühlen als dem Mainstream der Gesellschaft.

Wenn Sie, als Akademiker und Professor, im Stammtischton zu einem Wirtschaftsminister sagen, er solle die Klappe halten (bereits das ist ja Aufruf zur Meinungsunterdrückung), dann wird der Pöbel am Stammtisch, von Ihnen bestätigt bald schreien: „Ungeimpfte raus“, so wie er vor kurzem „Ausländer raus“ geschrien hat.

Ich hoffe sehr, dass Sie diese Zeilen bis zu Ende lesen. Wenn ich einen Denkfehler gemacht habe, bitte ich Sie, mir dies mitzuteilen. Es wäre sehr notwendig, offene, undogmatische Diskussionen über dieses Thema zu führen. Aber bitte, bitte höflich, denn dass ich nicht dumm und kein Trittbrettfahrer bin, konnte ich Ihnen hoffentlich begreiflich machen.

Mit sehr freundlichen Grüßen

Günter Lukas

Unwörter: Ein sich nicht impfen lassen wollender Mensch ist kein „Impfverweigerer“, sondern ein Nichtgeimpfter. Ein sich kritisch mit den Regierungsmaßnahmen auseinandersetzender Bürger ist kein „Coronaleugner“, dieser Begriff soll ja gezielt demagogisch Nähe zu den übelsten politischen Subjekten, den „Holocaustleugnern“ darstellen.

Es folgen noch ein paar Ausführungen zu meinem politischen Lernweg, sie werden sehen, ich passe auch nicht in die Ecke „rechts“, wohin auch Herr Söder seinen Kabinettskollegen in demagogischer Weise diffamiert.

Meine Eltern haben als Sudetendeutsche die Nazizeit durchleben müssen. Sie haben mich schon früh darauf aufmerksam gemacht, dass es im „dritten Reich“ die prominentesten und besten Wissenschaftler waren (Biologen und Mediziner) die die Minderwertigkeit von Juden und Slawen anhand von Schädelform und anderer biologischer Merkmale nachwiesen. Das hat mich Skepsis gegenüber „wissenschaftsbasierten Meinungen“ gelehrt. Wissenschaftler können nicht nur irren, auch in ihrer Mehrheit, sie haben sogar häufig die Tendenz, politischen Strömungen zu folgen, um anerkannt zu sein.

In meiner Kindheit gab es plötzlich viele Kinder mit verstümmelten Armen und Beinen: Auf die Frage, was denn mit denen sei, bekamen wir die Antwort: Die Mutter hatte ein von den Arzneimittelbehörden als ganz sicher eingestuftes Beruhigungs—und Schlafmittel genommen, Contergan, erst rezeptfrei und dann auf ärztliches Rezept! Wissenschaftlich abgesichert! Das Unternehmen Grünenthal existiert noch heute!!

Als wir gegen den Schah von Persien, einen der übelsten Diktatoren des letzten Jahrhunderts demonstrierten, nannte man uns Nestbeschmutzer. Heute weiß man, dass der CIA Putsch, der diesen Schah an die Macht brachte, die Ursache für das schwierige Verhältnis zwischen USA (und damit dem Westen) und Iran ist.

Als wir gegen den Vietnamkrieg demonstrierten, nannte man uns Kommunisten, wir sollten doch rüber gehen in die DDR. Heute weiß man, dass dieser Krieg eines der größten Verbrechen des letzten Jahrhunderts war.

Als wir gegen Atomkraftwerke demonstrierten und eines in Wyhl verhindern konnten (der Naziministerpräsident prophezeite, es werde dann das Licht ausgehen) nannte man uns technikfeindlich, Fortschrittsverhinderer, Spinner und vieles mehr. Heute weiß man, dass diese Technologie nie hätte eingesetzt werden dürfen, da man bis jetzt nicht weiß, was man mit den radioaktiven Abfällen machen soll und die Risiken kleingeredet wurden. Übrigens auch von Wissenschaftlern, gegen besseres Wissen.

Als wir gegen Irakkrieg…….und jetzt Afghanistan…. Aber es fehlen einem die Worte angesichts der erneuten völligen Blamage der Politik.

Hier finden Sie das  FAZ-Interview in voller Länge.

Zum Glück stehe ich mit meiner Kritik nicht allein, aus den Nachdenkseiten:

Jessica Hamed: „Ein tiefer Fall der renommierten FAZ“

Die Impfdebatte führt zur Spaltung der Gesellschaft – Lassen Sie das nicht zu!

(Inzwischen finden wir bei Facebook Menschen, die ganz offen fordern, Ungeimpfte in eigene Stadtteile umzusiedeln.)

Offener Brief an die Grünen, Habeck, Baerbock und andere zur Massregelung von Boris Palmer

Offener Brief an die Grünen und an weitere Menschen, die mir bisher politisch nahestanden und an viele Gleichgesinnte.

robert.habeck@gruene.de, annalena.baerbock@gruene.de, Sandra.Detzer@gruene.de, Oliver.Hildenbrand@gruene.de und auch an Christoph Süß bei fernsehen@br.de

Liebe bisherige Mitstreiter. Ich habe mich in den letzten Jahren oft in Übereinstimmung mit Euch gesehen. Ich habe auch Herrn Süß als „quer“-denker geschätzt und seine Sendung gerne gesehen. Eure Reaktion auf die Äußerungen von Herrn Palmer bewirken, sollten sie so bestehen bleiben, dass ich ab sofort von den Grünen Abstand nehmen muss. Und zwingen mich, eine Stellungnahme abzugeben, wie ich und die meisten meiner Freunde seit Beginn der Coronakrise denken. Diese Freunde sind alle hochgebildete und empathische Menschen, die sich um die Zukunft dieses Planeten und der Menschen sorgen machen. Herr Palmer hat darauf hingewiesen, daß wir möglicherweise Menschen retten, die in einem halben Jahr sowieso tot wären. Und opfern dafür ca 1 Mio Kinder, die an den Folgen der Coronaentscheidungen der Politik sterben werden. Diese Aussage ist, wie er selbst meinte, brutal, aber eben nicht brutaler als die Realität. Herr Süß entblödete sich nicht, ironisch darauf hinzuweisen, dass Herr Palmer wohl orakelhafte Fähigkeiten haben müsste, wenn er von einem halben Jahr weiterer Lebenszeit spricht. Dabei ist leicht statistisch nachzuweisen, welche Lebenserwartung 80 jährige lungenkranke Bluthochdruckpatienten haben. Und da sind sicher viele dabei, die nur noch 6 Monate leben, nichts anderes sagte Boris Palmer.

Süß zeigte ihn im Kontext mit amerikanischen „sacrify the weak“ Demonstranten. Pure Demagogie. Eine wohlmeinende Zeitung wollte gar nachweisen, dass 80jährige Lungenkranke noch 13 Jahre Lebenserwartungen hätten, gute und teure Ärzte vorausgesetzt. Claudia Henzler in der SZ verdreht die Aussage demagogisch in: „Damit impliziert er, dass ausschließlich Menschen an Covid-19 sterben, deren Lebensuhr in sechs Monaten ohnehin abgelaufen wäre “, um anschliessend zu unterstellen, Palmer hätte gesagt, die könne man ruhig sterben lassen. Das ist kein seriöser Journalismus. Noch polemischere Kommentatoren sprachen von Euthanasie und Sozialdarwinismus. Tatsache aber ist: Die Coronatoten sind im Schnitt um die 80 mit größtenteils massiven Vorerkrankungen. Die Lebenserwartung dieser Menschen ist beschränkt und in vielen Fällen ist eine künstliche Beatmung für sie selbst nicht wünschenswert, weil sie zwar lebende Torsos hinterlässt, aber keine lebensfähigen Menschen. Viele alte Menschen wehren sich auch gegen die angeordnete Isolation.

Der weltweite Lockdown wird seine schlimmsten Auswirkungen bei den ärmsten und ungeschütztesten Menschen haben, den Kindern, und besonders den armen Kindern dieser Welt. Unsere Kinder wurden ohne triftigen Grund vom Schulgang und vom Spielen mit anderen Kindern abgehalten, was äußerst wichtig für ihre Entwicklung und ihre Zukunft ist. Home schooling mag in gehobenen und mittleren Gesellschaftsschichten teilweise funktionieren; Kinder der Unterschichten werden ein weiteres Mal benachteiligt. Gewalt in den Familien, Psychosen, Alkoholismus, Zunahme von Lungenkrankheiten, all das sind Folgen des wohl gesundheitsschädlichsten Aufrufs der Geschichte: „Daheim Bleiben“. Verblüffend, dass Politiker, die sich noch vor kurzem über den Schulstreik der „Fridays for Future“ Generation mit Hinweis auf die Schulpflicht echauffierten, das Schulverbot nun klaglos hinnehmen. Der Grossteil der Massnahmen der Regierungen war völlig überzogen und rechtswidrig.

In meinem Freundeskreis sind auch Juristen, die nur den Kopf schütteln können aufgrund der autokratisch/virokratischen Maßnahmen, die vom Grundgesetz nicht gedeckt sind. Und aufgrund der geradezu gleichgeschalteten Zustimmung der Medien, und daraus folgend der Menschen. 95% Zustimmung gibt es nur in Diktaturen, gab es bei Honecker und Hitler zuletzt. Habt ihr diesen Artikel gelesen: https://www.jetzt.de/…/eltern-waehrend-corona-krise…? Mir kamen die Tränen. Wo bleibt angesichts solch schwachsinniger, unmenschlicher Entscheidungen die „unantastbare“ Würde des Menschen? Andererseits haben wir tausende von ungenutzten Intensivstations-Betten. Man sprach immer davon, man wolle keine „Triage“, keine Entscheidung, wen man rettet. Man hat aber beschlossen, die kranken Alten zu retten und jungen Menschen das Leben und die Perspektiven zu zerstören. Vielleicht weil sie, bei Überleben, Wahlrecht haben, die von der Politik misshandelten Kinder aber nicht? Die Zahl der 1 Mio. Toten kommt nicht von Herrn Palmer.

Die Politik der Industriestaaten tut genau das, was der US-Rechtsradikale fordert: „Sacrify the Weak“. Und dagegen stellte sich Boris Palmer und ich mich mit ihm!