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Debatte um Impfpflicht – „Das Risiko-Nutzen-Profil verschiebt sich in eine ungünstige Richtung“

Cicero ist ein lesenwertes wissenschaftliches Magazin. Wie immer stimme ich in vielem nicht mit dem dort geschriebenen überein. Aber es ist abgewogen, überlegt und lesenswert und daher erfrischend gegen Propaganda in FAZ, SZ und Tagesschau.

Ich drucke hier einen Newsletter komplett ab. Endlich kommen wirkliche Wissenschaftler zu Wort, nicht nur Pharmawissenschaftler mit seltsamen Interessen und Lobby-Gesundheitsminister. Beachtenswert sind Sätze wie: „Das Immunsystem eines Menschen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck“ und „….und deren Immunstatus damit mindestens gleichwertig dem der Geimpften ist“ . Für solche Sätze wäre man noch vor Wochen als Wissenschaftsleugner beschimpft worden.

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Ab hier im Original, bitte ganz lesen und teilen:

„Als Experte im Bundestag hat sich Andreas Radbruch vergangene Woche gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Im Gespräch mit Cicero begründet der Immunologe seine Position und erklärt, warum bei der Immunantwort nicht nur Antikörper eine Rolle spielen und zu häufiges Boostern sogar kontraproduktiv sein kann.

INTERVIEW MIT ANDREAS RADBRUCH am 30. März 2022

Andreas Radbruch ist wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums. Der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie hält eine Professur an der Berliner Charité und ist Past-Präsident der European Federation of Immunological Societies (EFIS).

Herr Radbruch, Sie haben sich im Bundestag gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Warum?

Die Impfpflicht birgt aus meiner Sicht eine Reihe von Nachteilen. Zum einen bringt das Impfen für den Fremdschutz auf Dauer gar nichts. Es schützt den Geimpften zwar gut vor einem schweren Verlauf, aber eben nur ihn selbst. Es schützt nur kurz davor, infiziert zu werden, und auch die Viruslast Infizierter ist genauso hoch. Wenn sich ein Geimpfter infiziert, versprüht er genauso viele Viren in seine Umgebung wie ein Ungeimpfter.

Außerdem: Wir sprechen über eine Impflücke von maximal 15 Prozent, wahrscheinlich sogar weniger, weil es eine hohe Dunkelziffer an Menschen gibt, die infiziert waren und deren Immunstatus damit mindestens gleichwertig dem der Geimpften ist. Ein regelmäßiges Boostern – das dann ja drohen würde – ist aus meiner Sicht immunologisch nicht förderlich. Mir fehlt in dem Punkt ein bisschen die Kompetenz bei den Leuten, die über die Ausgestaltung der Impfpflicht entscheiden.

Warum ist häufiges Boostern aus Ihrer Sicht problematisch?

Es ist immunologisch gesehen unsinnig, spätestens ab der vierten Impfung tritt ein Sättigungseffekt ein. In einer israelischen Untersuchung wurde vor kurzem die Effizienz der vierten Impfung gegen Omikron beschrieben. Sie ist nicht besonders eindrucksvoll. Die zweite Impfung legt einen guten Grundstein. Wenn man dann wartet, dass das Immunsystem reagiert und erst nach sechs Monaten ein drittes Mal impft, hat man einen ordentlichen Schub, und dann ist das Immunsystem „satt“. Es hat sich an den Impfstoff gewöhnt und ein stabiles immunologisches Gedächtnis entwickelt. Bei der vierten Dosis kriegt man nochmal ein bisschen Reaktion, bei der fünften und sechsten dann voraussichtlich gar nichts mehr. Das Immunsystem passt sich an und reagiert irgendwann nicht mehr auf den Reiz.

Könnte häufiges Boostern sogar zu einem gegenteiligen Effekt führen?

Auch das wäre möglich. Die „antigene Sünde“, so der Fachbegriff, beschreibt einen Effekt, bei dem sich das Immunsystem auf einen bestimmten Impfstoff prägt. Wenn man nun dauerboostert, bis das Immunsystem wirklich übersättigt ist, und dann eine Variante käme, die sehr ähnlich, aber gefährlicher wäre, könnte man mit diesem Impfstoff nichts mehr erreichen, selbst wenn man einen angepassten nehmen würde. Das Immunsystem würde nicht mehr reagieren. So würde einem die Flexibilität verlorengehen, adäquat auf neue Varianten zu reagieren. Deshalb ist dieses dauernde Boostern nicht gut. Schon gar nicht „blind“, also ohne dass man Informationen darüber hat, wie gut der Immunstatus eigentlich ist vor dem Boostern.

Halten Sie eine verpflichtende Impfung für Genesene für gerechtfertigt?

Nein. Im vergangenen Jahr gab es eine Studie in Nature, die gezeigt hat, dass die meisten Genesenen eine sehr stabile Immunität aufbauen. Es klingt jetzt brutal, aber aus immunologischer Sicht ist das Virus der beste Impfstoff, besser geht es nicht. Es hat alles, damit das Immunsystem sich perfekt vorbereiten kann auf weitere Infektionen: Es induziert nach dem Kontakt Antikörper, T-Zellen und Killerzellen. Dass dadurch eine lang anhaltende Immunität erzeugt werden kann, hat eine Untersuchung aus dem Jahr 2020 gezeigt. Menschen, die sich 2003 mit dem ersten Sars-Virus infiziert hatten, besaßen 2020 Antikörper in mindestens der gleichen Konzentration wie ein Jahr nach der Infektion. Impfstoffe sind natürlich deswegen besser als die Infektion, weil sie guten Schutz bieten, ohne dass man zuvor die Krankheit durchleben muss.

Andererseits können in manchen Fällen Nebenwirkungen auftreten. Wie schätzen Sie deren Relevanz ein?

Auch das habe ich in der Bundestagsanhörung angesprochen. In dem zuvor genannten israelischen Paper wird berichtet, dass 80 Prozent der viermal Geimpften lokale Nebenwirkungen hatten, 40 Prozent sogar systemische. Wenn man immer wieder nachboostert, erhöht man die Wahrscheinlichkeit für solche Nebenwirkungen. Auch wenn die meisten überschaubar sind: Wenn man irgendwann überhaupt keinen spezifischen Effekt mehr erzielt, sondern nur noch Nebenwirkungen, wird es doch sinnlos. Das Risiko-Nutzen-Profil verschiebt sich in eine ungünstige Richtung.

Wie schätzen Sie die Empfehlung des Gesundheitsministeriums ein, die für alle über 18-Jährigen ein Impfschema von drei Impfungen vorsieht?

Das Immunsystem eines Menschen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Jeder hat andere Anlagen und im Laufe des Lebens andere Erfahrungen z.B. mit Krankheitserregern gemacht. Viele von uns haben eine Immunität, bevor sie das Virus oder den Impfstoff überhaupt gesehen haben. Andere haben ein Immunsystem, das nur schlecht auf Viren reagiert. Dass man nun allen Menschen den gleichen Impfstoff in der gleichen Dosierung im gleichen Zeitabstand spritzt, ist nicht Stand der Wissenschaft. Bei anderen Krankheiten versucht man, die Therapie individuell an einzelne Patienten anzupassen. Eine Erfassung des Immunstatus und persönlich angepasste Impfungen wären möglich, und sie würden, auf freiwilliger und datenbasierter Basis, Impfdefizite sehr viel effizienter angehen als eine Impfpflicht. Dazu würde auch ein Impfregister nach skandinavischem Vorbild gehören, in dem Nebenwirkungen vollständiger erfasst werden. Wenn jemand schlecht reagiert auf die ersten beiden Impfungen, soll man dann mehr von dem Impfstoff nehmen? Einen anderen? Einen längeren Zeitraum warten? All diese Fragen werden im Moment überhaupt nicht gestellt.

Häufig ist von der schlechten Datenlage in Deutschland die Rede. Welche Studien sollten in Ihrem Fachbereich dringend angestellt werden?

Wichtig wäre eine breite Erfassung des Immunstatus der Bevölkerung in Abhängigkeit von Impfprotokollen und Infektion. Neben dem Antikörperspiegel, auf den man sich bisher fokussiert, sollten auch noch weitere Bestandteile der Immunantwort auf das Virus, wie Fresszellen, T-Zellen und Killerzellen, erfasst werden. Es gibt natürlich Forschungsgruppen, die sich mit dieser Frage beschäftigen, aber sie schauen meist nur auf relativ kleine Personengruppen und fragen nur bestimmte Parameter ab. Auch über das Spektrum an Nebenwirkungen wissen wir relativ wenig.  

Wir selber haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Charité gezeigt, dass schwere Verläufe, die zum Aufenthalt auf Intensivstationen führen, besonders bei Patienten auftreten, bei denen die Antwort der natürlichen Killerzellen nicht gut funktioniert, die virusinfizierte Zellen abtöten. Insofern ist es wichtig, auch diese Bestandteile der Immunantwort gründlich zu erfassen.

Aber sind neutralisierende Antikörper nicht der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, wie schwer oder milde ein Covid-Verlauf ist?

Tatsächlich messen viele Arbeitsgruppen neutralisierende Antikörper im Blut und schließen daraus auf „Immunkompetenz“. Im Blut sind die neutralisierenden Antikörper aber gar nicht so wichtig. Andere Antikörper verklumpen die Viren und markieren sie für Fresszellen. Und dann gibt es eben noch die Immunzellen, die virusinfizierte Zellen erkennen und abtöten. All das schützt uns langfristig vor schwerer Erkrankung.  

Neutralisierende Antikörper schützen uns vor Infektion als solcher. Aber das Virus kommt durch die Luft, und eine Infektion wird nur verhindert von neutralisierenden Antikörpern im Schleim der Atemwege. Wir wissen aber, dass die Konzentration der Antikörper dort nicht mit der Konzentration der Antikörper im Blut korreliert. Das hat wahrscheinlich etwas damit zu tun, wie sie dort überhaupt erst hinkommen. Aus den Atemwegen verschwinden die Antikörper relativ schnell wieder, wir sind dann nicht mehr vor einer Infektion geschützt. Im Blut dagegen bleibt die Antikörperkonzentration nach dem Abklingen der Immunreaktion langfristig stabil. Der Spiegel der nach einer Infektion zunächst gebildeten Antikörper im Blut fällt zunächst innerhalb weniger Monate ab. Dies ist normal und ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem gut arbeitet. Durch die sogenannte „klonale Selektion“ werden dabei mit der Zeit vom Immunsystem Zellen hervorgebracht, die besonders bindungsstarke Antikörper herstellen.

Was zeichnet diese Art der Antikörper aus?

Die durch diese Zellen gebildeten Antikörper binden so stark, dass mit lediglich einem Zehntel der Menge an neutralisierenden Antikörpern eine hundertmal stärkere Bindung möglich ist. Mit dieser breiten Immunität ist das Immunsystem in der Lage, den Körper nicht nur vor dem Originalvirus, sondern auch vor künftigen Varianten zu schützen. Der Reifungsprozess, der diese Zellen ausbildet, dauert jedoch einige Zeit, und es ist nicht ratsam, diesen Prozess durch ständige Wiederholungsimpfungen zu unterbrechen.“

Das Gespräch führte Janina Lionello. Janina Lionello war zehn Jahre lang Redakteurin bei den Nürnberger Nachrichten. Ab April arbeitet sie für den neuen Fernsehsender von Julian Reichelt.

Auch lesenswert: hier ärgert sich Bill Gates über Omikron, das sich als die bessere Impfung herausgestellt hat, aber an der er nichts verdient, und das evtl. seine weiteren Pseudogesundheitsprojekte verzögern könnte:

https://www.cicero.de/innenpolitik/covid-naturliche-immunitat-bill-gates-mrna-impfstoff

Ein Frohes Neues Jahr 2022

Liebe Freunde, Bekannte (und Unbekannte)

Wie bei jedem Jahreswechsel erreichen uns auf allen Kanälen Neujahrswünsche, manche humorvoll, manche nachdenklich.

Auch ich wünsche Euch allen ein Frohes, ein Gutes Jahr 2022. Nach den letzten zwei Jahren hätten wir das verdient.

Wir haben den Jahreswechsel ruhig in Alpennähe verbracht; durch das Böllerverbot wurde die Natur nicht gestört, und eine seit Jahren ärgerliche Geldverschwendung und Umweltverschmutzung wurde unterbunden.

Ob das vor uns liegende Jahr 2022 gut wird, hängt von Entscheidungen der Politik in drei Bereichen ab:

  • Covid: Kommt die Politik zur Besinnung?
  • Ukraine: Wird aus dem Säbelrasseln ein Krieg?
  • Atomkraft: die neue Gier und das grüne Umfallen.

Covid: Kommt die Politik zur Besinnung?

Werden unsere Politiker zur Besinnung kommen und die Diskriminierung gesunder Menschen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen, beenden? Werden Sie den völlig irren Weg in eine Impfpflicht mit Produkten mit bedingter Zulassung verlassen? Werden wir dann alle wieder ein normales Leben leben und Menschen danach beurteilen, wie sie sich anderen gegenüber verhalten, und nicht, wie oft sie ein neues Pharmaprodukt gespritzt bekommen haben? Die Politik hat es in der Hand. Sie hatten „Keine Impfpflicht“ versprochen, sie müssten sich nur daran erinnern.

Kein gesunder Mensch ist eine Gefahr für andere, gleich ob geimpft oder ungeimpft. Und wir erleben alle in unserem Umfeld, wie Geimpfte sich gegenseitig anstecken.

Mut macht mir, dass immer mehr Menschen die völlige Entfernung unserer Gesundheitspolitiker aus der Realität auffällt. Pessimistisch stimmt mich diese neue Regierung. Es wird von einer neuen Radikalisierung gesprochen, aber die geht von den Regierungen aus. Warum ich mich nicht gegen Covid-19 impfen lasse, mich weder von Fakenews der einen noch der anderen Seite beeinflussen lasse, und warum ich es auch unter Zwangsandrohung nicht tun werde, steht auf dieser Seite.

Ukraine: Wird aus dem Säbelrasseln ein Krieg?

Biden und Putin bedrohen sich gegenseitig. Unter dem öffentlichen Radar, abgelenkt von der Coronakrise, bereiten beide Seiten einen Waffengang vor. Weder Russland, noch die USA, noch gar die Ukraine wollen einen Krieg. Das Waffenarsenal des Westens ist etwa zehn mal so gross wie das Russlands. Dass der Westen, d.h. unsere Militärallianz in allen bisherigen Kriegen schändlich versagt hat, (Vietnam, Irak, Afghanistan) hält die Armeen nicht ab, weitere Kriege zu führen. Denn mit Kriegen wird Tod und Elend geschaffen, aber eben auch Reichtum. Eine Rüstungsindustrie ohne Kriege ist wie ein Fisch ohne Wasser. Und die gehen sicher über Leichen, das ist ihr Beruf.

Wenn zwischen Putin und Biden ein Krieg um die Ukraine ausbricht, so wäre Deutschland mittendrin dabei. Kluge, aber leider nicht mehr lebende Politiker wie Helmut Schmidt und Dietrich Genscher haben darauf hingewiesen, dass Deutschland aufgrund seiner Geschichte in der Region nichts zu suchen habe. Bei den heutigen Aussen- und Kriegspolitikern darf man ein solches Geschichtsbewusssein nicht voraussetzen. Und die ehemalige Friedenspartei „Grün“ hatte ja auch den Afghanistankrieg bereits mit zu verantworten.

Wenn es also bald heisst, Russland habe die Ukraine angegriffen, und wir müssten denen zur Hilfe kommen, dann sollten wir uns an den Satz von 1939 erinnern: „Seit 5:45 wird jetzt zurückgeschossen“.

Atomkraft: die neue Gier und das grüne Umfallen

Viele Grüne Parteien Europaweit haben sich dem Wunsch nach Atomkraft bereits angeschlossen. Sie sei ja so schön CO2 neutral. Die deutschen „Grünen“ bisher nicht, sind aber in einer Minderheit. Es braucht nur eine grosse Spende einer berühmten Stiftung in Seattle, und schon wird man auch dieses Tabu fallen lassen. Bill Gates hat ja mitgeteilt, er habe 1 Mrd Dollar in die Entwicklung ganz kleiner, niedlicher Kernkraftwerkchen investiert, die würden nicht beissen, und das bisschen radioaktiven Müll würde er mit einer Plastiktüte entsorgen. Eine Milliarde, das sind 1000 Millionen! Die will man nicht in den Sand setzen. Was davon wissenschaftlich zu halten ist, dazu Herr Prof. Lesch hier, aber wird man auf ihn hören?

Werden unsere Politiker in diesen drei Punkten vernünftig, menschlich entscheiden?

Wir sollten nicht nur hoffen. Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich dafür einzusetzen. Dazu müsste die Gesellschaft aber aus ihrer kollektiven Erstarrung erwachen. Geimpfte Menschen müssten Mut und Zivilcourage zeigen, um die nicht gegen Covid geimpfte Minderheit zu verteidigen. Jeder Bürger kann seine MdBs anschreiben, sich für den Frieden und gegen Atomkraft einzusetzen.

Wo ist die Zivilcourage in Deutschland geblieben?

Alle drei Wünsche haben einen Nachteil: Sie wären sehr gut für die Menschheit, für Frieden und Sicherheit, aber schlecht für die kleine Gruppe der Milliardäre. Schon bei Corona haben die Supperreichen profitiert, während viele Klein- und Mittelbetriebe, Selbständige und Künstler in Existenznot gerieten. Die Zahl den neuen Millionäre (das sind die kleinen Millionäre!) durch die Coronapolitikin Deutschland ist grösser als die Zahl der Coronatoten. Die Impfpflicht soll einzig dazu dienen, die Gewinne der Pharmakonzerne dauerhaft zu sichern.

Kriege und Kernkraftwerke sind wieder Mittel, die Reichen noch reicher zu machen.

Werden sich unsere Politiker trauen, für die Menschen und gegen die Superreichen zu entscheiden? Wir haben einen Sozialdemokraten als Bundeskanzler, sollten wir ihn mal daran erinnern?

An den drei Fragen Covid, Krieg und Atomkraft entscheidet sich, ob Europa lebenswert bleibt oder nicht.

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ und „Niemand hat die Absicht, eine Corona-Impfpflicht einzuführen.“

So wie Walter Ulbrichts Satz von 1961 als die grösste Lüge des Jahrzehnts galt, werden die Sätze von Olaf Scholz und Konsorten vor der Wahl, sie wären gegen eine Impfpflicht, zur neuen Lüge des Jahrhunderts. Und wenn er jetzt von „keine roten Linien“ spricht, meint er dann auch Impflager, Schiessbefehl auf Ungeimpfte?

In jedem Fall hat diese Regierung eine neue Mauer innerhalb der Bevölkerung geschaffen, in der eine kleine Minderheit in ihrem Leben von der Politik ohne Grund drangsaliert wird.

Brief an Boris Plamer zur Zwangsimpfung

Sehr geehrter Herr Palmer

Wie Sie aus unseren emails von Mai 2020 sehen, habe ich Sie damals unterstützt.

Ich bin kein Impfgegner und kein Coronaleugner. Und schon gar kein AfDler. Ich möchte lediglich selbst bestimmen, was in meinen Körper kommt. Wenn Sie nun für die Impfung als Zwang und mit  Gewalt plädieren, verlassen Sie den Boden der Vernunft. Die heutigen Impfstoffe helfen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gegen Omikron. Und sie helfen nur ganz wenig gegen Infektion und Infektiösität. Insofern ist die Impfpflichtforderung epidemologischer Unsinn. Siehe auch hier, von Fachleuten geschrieben.:

https://individuelle-impfentscheidung.de/

Wer also heute ganz dringend Impfpflicht fordert, muss andere Gründe haben, die wir nicht kennen. Wir dürfen aber vermuten, dass es sich um Machtdemonstration des Staates über den Bürger handelt. Und das sind totalitäre Züge, insofern müssen Sie und ihr Kollege in Stuttgart sich den braunen  Vorwurf wohl gefallen lassen, oder sie denken um.

Wir, meine Generation, hatten immer Angst vor einem neuen Faschismus. Bitte verstehen Sie unsere Angst angesichts der heutigen Entwicklung!

Falls Sie Zeit haben, lesen Sie mal ein bisschen auf meinem blog.https://guenterlukas.de/

Liebe Gesunde Grüsse aus München

Günter Lukas

Der Staat als Täter

Als im Frühjahr 2020 die ersten Grundrechtseinschränkungen begannen, hörte man oft: „Das sind Vorbereitungen zu einer allgemeinen Impfpflicht“. Oft mit dem Zusatz: „Das hat Bill Gates, der ja an allen Impffirmen maßgeblich beteiligt ist, schon lange gefordert.“ Ich antwortete: „Ihr seht Gespenster, eine allgemeine Impfpflicht wird nicht kommen.“ Ich hielt das für Verschwörungstheorien, und tatsächlich wiederholten auch alle Politiker, bis unmittelbar vor der Bundestagswahl, dass es eine allgemeine Impfpflicht nicht geben wird, und FDP-Politiker kündigten gar Klagen gegen solche Versuche an.

Die böswillige Reduzierung der Intensivbetten durch die Regierungen hat die jetzige Situation hervorgerufen.

Das Jahr 2021 wurde dann von den Regierungen nicht dazu genutzt, unser Gesundheitssystem auf den Winter vorzubereiten und Intensivbetten und das dazu notwendige Personal aufzubauen. Das Handeln der Regierungen beschränkte sich darauf zu Impfen und Ungeimpfte zu diffamieren. Durch den böswilligen Abbau von 6000 Intensivbetten wurde die jetzige Überlastung der Krankenhäuser vorbereitet. Hätte der Staat 10.000 Betten aufgebaut, hätten wir kein Problem. Und kaum war die Wahl vorbei, konnte der neue Kanzler „CumEx und Wirecard-Finanzskandal-Olaf-Scholz[1]“  seinen Wortbruch mit der selbstgeschaffenen Bettenknappheit begründen und behaupten, daran wären die Ungeimpften schuld.

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Impfquote und Infektionsgeschehen, wissenschaftlich dokumentiert.

Im European Journal of Epidemiology wurde im September 2021 eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht mit dem Titel Increases in COVID-19 are unrelated to levels of vaccination across 68 countries and 2947 counties in the United States”. Ich konnte diese sehr gute wissenschaftliche Studie leider nicht auf Deutsch finden, und die staatsgelenkten Medien erwähnen sie gar nicht, wahrscheinlich, weil sie nicht in das Vorurteil passt, das sie zur Diskriminierung Andersdenkender aufrechterhalten müssen. Aus dieser Studie geht klar hervor, dass es KEINEN Zusammenhang zwischen Impfquote und Infektionsgeschehen gibt. Man muss die abschliessende Interpretation lesen, hier nur 2 Sätze übersetzt:

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch wenn Anstrengungen unternommen werden sollten, um die Bevölkerung zur Impfung zu ermutigen, dies mit Demut und Respekt geschehen sollte. Eine Stigmatisierung der Bevölkerung kann mehr schaden als nützen."

Leider ignorieren Politik und Medien diese an sich selbstverständliche Handlungsempfehlung, im Gegenteil: Derzeit werden Ungeimpfte, gesunde Menschen, vor allem auch Jugendliche, ohne belegbaren Grund aus dem öffentlichen Leben ausgesperrt. Die privilegierten Geimpften werden systematisch gegen die ausgesperrten Gesunden aufgehetzt.

Die neuen Hassprediger

Hassreden gegen Minderheiten muss man nicht mehr von Neonazis oder islamistischen Hasspredigern fürchten; sie kommen von Ministerpräsidenten und Medien. Und der Hass wird auf beiden Seiten grösser, bei den Privilegierten wie bei den Unterdrückten. Das hat Ähnlichkeit mit allen bekannten Diskriminierungen von Minderheiten in der Geschichte. Der Staat führt einen „Krieg“ gegen seine gesündesten Bürger.

Haltet-den-Dieb Schreie der Übeltäter

Aus dem gezielten, geradezu als Sabotage wirkenden Abbau von Intensivbetten ergibt sich, dass die Hassslogans „Tyrannei der Ungeimpften“ und „Pandemie der Ungeimpften“ nichts anderes sind als „HALTET-DEN-DIEB“ Schreie der wirklichen Übeltäter!

Wir können nur hoffen, dass diese Übeltäter in einigen Monaten oder Jahren zur Rechenschaft gezogen werden für ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


[1] Olaf Scholz war Finanzminister und damit während des Wirecard-Skandals für die Bafin zuständig. Diese Behörde ließ nicht nur (in gemeinsamer Täterschaft mit der Wirtschaftsprüfung EY) die Verbrechen des Wirecard Managements unkontrolliert und ungerügt, sondern ging gegen aufklärende Presse und Hedgefonds vor, um die Verbrecher zu schützen. Olaf Scholz war auch zuständig während des Cum-Ex Skandals, er hat natürlich wie immer jede Verantwortung dafür zurückgewiesen. Jetzt ist er Kanzler.

Niemand muss begründen, warum er sich impfen lässt

Nette kleine Textchen

Als bekennender Noch-Nichtgeimpfter bekomme ich bisweilen nette, lustige Textchen, in denen ein Geimpfter erklärt, warum er geimpft ist. Und sich manchmal über die Argumente der Ungeimpften lustig macht. Warum? Niemand muss doch erklären, warum er sich impfen lässt. Es ist sein volles Recht, das zu tun. Nein, Covid-19 ist nicht nur ein leichter Schnupfen, es kann zwar, (wie bei vielen in meinem Bekanntenkreis) einen leichten Verlauf wie bei einem Schnupfen haben, aber es kann eben auch (wie bei niemandem in meinem Bekanntenkreis) sehr schwer verlaufen, auf der Intensivstation und (bei einem kleinen Prozentsatz) zum Tod führen. Niemand will schwer krank werden oder gar an sowas sterben. Also: Niemand muss begründen warum er sich impfen lässt. Und niemand kann heute sicher behaupten, es gäbe in der Zukunft Langfristschäden. Die Glaskugel hilft da nicht!

Ebenso wenig muss jemand begründen, warum er sich nicht impfen lässt, aber da besteht seltsamerweise derzeit kein gesellschaftlicher Konsens. Es wird immer noch das Gerücht herumgereicht, durch die Impfung würde man andere schützen, was längst widerlegt ist. Eine Impfung aus Solidarität? Da sollte man zunächst mal die Impfstoffe und die Patente für arme Länder freigeben, und wenn man das nicht will, sollte man aufhören von Solidarität zu quatschen.  

Also warum rechtfertigen sich Geimpfte für ihr Tun? Ich habe nur eine Erklärung: sie fühlen sich unwohl mit ihrer Entscheidung. Ein Teil, vielleicht die Hälfte der Geimpften rannte sofort, nachdem es Impfstoffe gab, zum impfen. Sie waren überzeugt, sich und andere damit zu schützen. Vielleicht die andere Hälfte ging erst hin, nachdem sie vom Staat dazu gedrängt wurden und das soziale Leben ohne Impfung eingeschränkt wurde. Zu dieser zweiten Hälfte gehört fast die ganze Jugend, denn die wissen, dass für sie keine Gefahr von Covid-19 ausgeht, aber sie wollten ihre Freunde treffen, in Bars gehen etc. und sich nicht ständig testen lassen müssen. Ein verständliches, aber kein intrinsiches, gesundheitliches Motiv.

Impfen schützt weder vor Infektion noch vor Infektiosität

Und nun merken viele Menschen, dass sie reingelegt wurden. Denn weder schützt das Impfen gegen Infektion noch vor Infektiosität. Dumm gelaufen. Auch die Geimpften werden jetzt gelockdownt und müssen sich wieder testen lassen. Zwar versuchen die Medien und die Politiker gegen die Ungeimpften zu hetzen, die wären schuld, aber das ist so blöde, dass es wohl niemand glaubt. 75% der Infektionen finden in Bars und Diskos statt, da dürfen Ungeimpfte längst nicht mehr rein. Die Infektionen passieren also von Geimpften zu Geimpften. Punkt.

Eines dieser netten Textchen ist hier:

Ich bin geimpft und nein, ich weiß nicht, was drin ist – weder in diesem Impfstoff noch in denen, die ich als Kind bekam, noch in Big Mac oder Hot Dogs. Ich weiß auch nicht, was in Ibuprofen oder anderen Medikamenten ist, es heilt nur meine Schmerzen. Ich kenne nicht jede Zutat in meiner Seife, meinem Shampoo oder meinem Deodorant. Ich kenne die langfristige Wirkung der Mobilfunknutzung nicht, weiß nicht, ob das Essen, das ich im Restaurant gegessen habe, von sauberen Händen zubereitet wurde oder ob meine Kleidung, Vorhänge, Sportgetränke zu gefährlich sind.

Kurz gesagt…: Es gibt vieles, was ich nicht weiß und auch nie wissen werde. Aber eines weiß ich: Das Leben ist kurz, sehr kurz und ich möchte trotzdem etwas anderes tun, als einfach in meinem Zuhause ′′eingesperrt ′′ zu sein. Ich möchte immer noch Menschen ohne Angst umarmen.

Als Kind und als Erwachsener bin ich gegen Kinderlähmung geimpft worden und gegen ganz viele andere Krankheiten; Meine Eltern und ich haben der Wissenschaft vertraut und mussten nie an einer der Krankheiten – gegen die ich geimpft wurde – leiden oder sie übertragen… Ich sag’s ja nur.

Ich bin geimpft, nicht um der Regierung zu gefallen, sondern um: * Nicht an Covid-19 zu sterben * Um die Scheiße möglichst nicht zu verbreiten * Um meine Lieben zu umarmen * Keine PCR-oder Antigentests machen zu müssen, um in ein Restaurant zu gehen, Urlaub zu machen und viele andere Dinge, die kommen werden… * Mein Leben zu leben * Damit Covid-19 eine alte Erinnerung bleibt * Um uns zu schützen.

Ich habe diesen Text kopiert weil er für das steht woran ich glaube. Kannst du auch.❤

Süss, nicht? Im ersten Absatz sagt der Schreiber, was er alles nicht weiß. Nun ja, so kann man leben, aber ich möchte schon wissen, was im Deo ist und wie Ibuprofen wirkt. Beim Essen bin ich etwas wählerischer als der Schreiber, naja….Und ich weiß, dass die extensive Mobilfunknutzung schädlich ist, auch wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu kassiert wurden. Ich habe nämlich im Telekommunikationsbereich gearbeitet, als die Mobiltelefone entwickelt wurden, und damals hatte niemand Zweifel, dass elektromagnetische Strahlungen so nah am Kopf zu Schäden führen können. Also telefoniere ich nur kurz mit dem Handy und schalte das WLAN nachts ab.

Unterwerfung

Im zweiten Absatz gibt er zu, dass er sich wegen der Einschränkungen, die der Staat anderenfalls verhängt, impfen ließ.  Da fällt mir ein: vor einiger Zeit erregten ein Buch von Michel Houellebecq (und dessen Verfilmung mit einem fantastischen Edgar Selge) die Aufmerksamkeit: „Unterwerfung“. Beides beeindruckend. Spielt im Jahr 2022. Nachdem ich den Film sah, fragte ich mich, warum man denn das Thema Unterwerfung nur am Islam festmachte. Unterwerfen wir uns nicht ständig auch in anderen Dingen? Unter die Amerikanisierung, die Digitalisierung, die Überwachung durch Techkonzerne und vieles mehr? Auch bei Corona geht es um Unterwerfung, und natürlich blicken die sich unterwerfenden kritisch auf die sich nicht unterwerfenden und machen sie am Ende für alles verantwortlich.  Das nennt man dann Diskriminierung Andersdenkender. Vom Staat gefördert.

Leider ist der Wunsch des Textchenschreibers, Covid-19 würde eine alte Erinnerung bleiben, reines Wunschdenken.  Auch HIV, Krebs, Diabetes oder andere Krankheiten existieren weiter, Menschen, besonders alte und schwache werden weiter an diesen Krankheiten sterben. Aber vielleicht wird man Covid-19  in Covid-22 umbenennen?

Dieses nette Textchen ist also eine Kombination aus Unwissen, Irrtümern und Wunschdenken. Soll man so etwas verbreiten?

Impfwirkung lässt „überraschend“ nach? Businesspläne lesen!

Vor einigen Wochen begannen die Impfhardliner Spahn, Braun, Drosten, Lauterbach und Co mit bedauernden Gesichtern einzugestehen, dass die Covid-19 Impfungen eben doch nicht lebenslang gegen Corona schützten, und nebenbei auch nicht gegen Infektion und Infektiosität. Da habe man wohl zu große Hoffnungen in die Impfstoffe gesetzt.

Wir alle sind Gesellschafter der Biotechfirmen

Aber halt: ist der Bund nicht an Biotechfirmen beteiligt? Und haben die Verantwortlichen die Businesspläne nicht gelesen? In jedem Businessplan steht doch was von „sustainable business model“. Das meint ein Geschäftsmodell, mit dem man lange, über Jahrzehnte Geld verdienen kann, denn nur dann ist es für Investoren interessant. Gäben die Impfstoffe lebenslangen Schutz, könnte man ja nach der ersten Verabreichung von 2 Dosen nichts mehr verkaufen. Und das würde die Unternehmensbewertung von Biontech mit zwischenzeitlich 100 Mrd. (jetzt gerade 62 Mrd.) Euro in keiner Weise rechtfertigen. Es war also immer klar, dass, wer gegen Covid-19 geschützt sein will, mindestens alle 9 Monate zur Impfung marschieren muss. Aber das konnte man so ja nicht vorher sagen, dann wären viele gar nicht hingegangen.

Ich frage mich, wo die Wut der auf diese Weise mit falschen Versprechungen zur Impfung gedrängten Menschen bleibt. Der ein oder andere erinnert sich noch an das Glübirnen-Prinzip: Hier Auszüge aus einem Artikel der SZ von 2013. Ein Schurke, wer hier Ähnlichkeiten vermutet.

Geplanter Verschleiß von Produkten: Plötzlicher Tod der Glühbirne

Auszug aus Süddeutsche Zeitung 27. April 2013, 15:21 Uhr

„1924 vereinbarte ein Kartell von Glühbirnenherstellern, die maximale Lebensdauer der Leuchten dürfe 1000 Stunden nicht überschreiten. Der bis heute bestdokumentierte Fall von geplanter Obsoleszenz.

Einst hat ein geheimes Kartell die Lebenszeit von Glühbirnen verkürzt – ein markantes Beispiel für gewollten Verschleiß. Die Industrie sorgt mit Hilfe der Politik immer häufiger dafür, dass Produkte eine bestimmte Gebrauchsdauer nicht überschreiten. Nachweisen lässt sich das schwer.

Der Erfinder Adolphe Chaillet wäre vermutlich längst in Vergessenheit geraten, hätte er nicht eine ganz besondere Glühbirne erfunden. Eine Glühbirne, die seit mehr als 100 Jahren in einer Feuerwache in der Nähe von San Francisco ihren Dienst leistet. Das „ewige Licht“, wie die Feuerwehrmänner diese Glühbirne nennen, hat es sogar bis ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Hergestellt wurde sie vermutlich um das Jahr 1895 von der Firma Shelby Electric, die ihr Produkt damals stolz mit dem Zusatz „Longest Life“ bewirbt. Grund für das besonders lange Leben der Birne ist der von Chaillet entwickelte Glühfaden. Woraus der genau besteht, das blieb bis heute ein Geheimnis.

Der mächtige US-Konzern General Electric, der den Glühbirnenhersteller zwei Jahrzehnte später übernimmt, hat kein Interesse daran, eine Glühbirne herzustellen, die so lange brennt. Das amerikanische US-Werbemagazin Printers‘ Ink bringt es 1928 auf den Punkt: „Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie fürs Geschäft.“ Die Konsumenten sollen neue Produkte kaufen, in immer kürzeren Abständen, so lautet schon damals die Botschaft – eine grundlegende Voraussetzung für die Massenproduktion. Und wäre es nicht überhaupt viel besser, wenn Glühbirnen schon nach relativ kurzer Zeit kaputtgingen? Wenn es gar einen planbaren Verschleiß gäbe?

Einziges Ziel: Gewinnmaximierung der Hersteller

Das denken sich auch die Herren in dunklen Anzügen, die sich im Winter 1924 in Genf zu einem geheimen Treffen versammeln. Ihr Ziel ist es, ein Kartell zu gründen, dem sie den Namen Phoebus, „der Leuchtende“, geben. Ein mit Bedacht gewählter Name, geht es doch darum, den weltweiten Glühbirnenmarkt untereinander aufzuteilen. Und nicht nur das. Die Firmenvertreter beschließen außerdem, die Lebenszeit von Glühbirnen auf 1000 Stunden zu verkürzen. Das entspricht etwa einer Halbierung der damaligen Brenndauer. Ein Hersteller, der Birnen produziert, die länger brennen, muss harte Strafen an das Kartell zahlen. An der illegalen Absprache beteiligen sich nahezu alle großen internationalen Produzenten, darunter auch die deutsche Osram. Erst eine Anklage der US-Regierung gegen General Electric setzt dem Treiben 1942 offiziell ein Ende. Doch bis heute kursieren Gerüchte, das Kartell bestehe weiter. Beweise dafür gibt es nicht.

Das Glühbirnenkartell ist eines der bekanntesten Beispiele für einen gewollten Verschleiß oder eine geplante Obsoleszenz, wie es im Fachjargon heißt. Es gehört auch zu den am besten dokumentierten Fällen von geplantem Verschleiß. Erst vor wenigen Jahren sind Kisten mit alten Dokumenten aufgetaucht, die belegen, wie das Kartell funktioniert hat. Beschrieben wird dieser Fund in dem gerade erst erschienen Buch „Kaufen für die Müllhalde“. Die Autoren Cosima Dannoritzer und Jürgen Reuß analysieren darin das Prinzip der geplanten Obsoleszenz, das sich heute durch alle Produktbereiche zieht, vom Auto über den Computer bis hin zur Kleidung.

Ein Phänomen, das auch viele Verbraucher beschäftigt. Ist es reiner Zufall, dass der neue Fernseher genau dann kaputtgeht, wenn die Garantie gerade abgelaufen ist? Oder dass die neuen Schuhe nach kurzer Zeit unbrauchbar werden, weil sich die Gummisohlen auflösen? Eine vor Kurzem von den Grünen veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss: Nein, kein Zufall. Sie spricht von geplanter Obsoleszenz zur Gewinnmaximierung der Hersteller und zum Schaden von Verbrauchern.

Nicht geplant, aber fahrlässig verursacht

Das Misstrauen bei den Konsumenten wächst. Verdachtsmomente gibt es viele. Wirklich belegen lassen sich aber nur wenige Fälle, in denen Herstellern nachgewiesen werden konnte, dass ihre Produkte ein mit Absicht eingebautes Verfallsdatum haben. Belegt ist etwa, dass einige Druckerhersteller ihre Geräte so programmiert haben, dass sie nach einer bestimmten Seitenzahl einen Defekt melden, obwohl das Gerät eigentlich noch in Ordnung wäre. Dem Nutzer bleibt dann nichts anderes übrig, als einen neuen zu kaufen, weil eine Reparatur nicht möglich oder zu teuer wäre.

Doch den Produzenten Absicht nachzuweisen, ist fast unmöglich. Das bestätigt auch Professor Holger Rogall, Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. „Ich habe noch mit keinem Ingenieur gesprochen, der von seiner Firma die Anweisung bekommen hat, eine Sollbruchstelle einzubauen.“ Ein Freispruch für die Industrie ist das für ihn aber noch lange nicht. „Dafür bekommen die Konstrukteure genaue Vorgaben, wie viel ein Produkt in der Herstellung kosten darf. Sie stehen unter Sparzwang“, ergänzt er. So würden immer mehr billige und minderwertige Bauteile verwendet. Das Problem: Schon eine einzige Schwachstelle kann ausreichen, um die Lebensdauer eines Küchenmixers oder einer Waschmaschine erheblich zu verkürzen.

„Das ist zwar kein geplanter, aber ein fahrlässig verursachter Verschleiß“, stellt Rogall fest. „Für mich macht das keinen großen Unterschied.“ Weil viele Produkte inzwischen so konstruiert sind, dass eine Reparatur nicht infrage kommt, landen immer mehr Waren schon nach kurzer Zeit auf dem Müll. Der Nachhaltigkeitsexperte Rogall hält dies für eine verantwortungslose Verschwendung von wertvollen Rohstoffen, die weltweit knapper werden.

….

Produzieren, verkaufen und wegwerfen – stetiges Wirtschaftswachstum ist ohne diesen Kreislauf kaum vorstellbar. Je mehr konsumiert wird, umso besser für eine Volkswirtschaft, lautet das Credo moderner Industriegesellschaften. Als die Vereinigten Staaten nach dem Börsenkrach von 1929 in eine katastrophale Wirtschaftskrise stürzen, ist das ein Schock für viele Amerikaner. Sie treten in einen Kaufstreik. Die Nachfrage bricht dramatisch ein. Politiker, Ökonomen und Industrievertreter machen sich Gedanken darüber, wie man die Menschen dazu bringen kann, ihr hart verdientes und knapp gewordenes Geld wieder unter die Leute zu bringen.

Manager feiern das Glühbirnenaus

Selbst kuriose Ideen wie der des illustren New Yorker Immobilienmaklers Bernard London werden ernsthaft diskutiert. In einem 1932 veröffentlichten Papier schlägt er vor, die Depression durch ein Gesetz für geplante Obsoleszenz zu beenden. Die Regierung müsse eine maximale Nutzungsdauer für alle Arten von Gütern, Häusern und Maschinen festlegen, fordert er darin. „Wenn die Nutzungsdauer ausgelaufen ist, müssen diese Dinge für ‚tot‘ erklärt und zerstört werden“, schreibt er weiter. London schlägt sogar die Einrichtung einer Behörde vor, eine Art Produktpolizei, die Verstöße ermittelt und Strafen gegen Bürger verhängt, wenn die etwa ihre Schuhe zu lange tragen. Der Politik ging Londons Vorschlag für einen staatlich verordneten Konsumzwang dann aber doch zu weit.

……

Als besonders gravierender Fall von staatlich verordnetem Verschleiß führt das wieder auf die Spur des Glühbirnenkartells: Als die EU-Regierung 2009 das endgültige Aus für die Glühbirne beschließt – angeblich aus Umweltschutzgründen und um Energie zu sparen -, reiben sich die Manager der Leuchtmittelindustrie die Hände. Konsumenten werden gezwungen, statt billiger Glühbirnen teure Energiesparlampen zu kaufen, die alles andere als umweltfreundlich sind, hochgiftige Stoffe wie Quecksilber enthalten und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Der Industrie garantiert dieser staatlich angeordnete Verschleiß Milliardenumsätze, ohne dass sie viel dafür tun muss. Die Verschwörer des Glühbirnenkartells hätten bei einer solchen Nachricht vermutlich die Champagnerkorken knallen lassen.“

Das waren noch Zeiten, als die SZ etwas industriekritisches veröffentlichte

Impfung: Für gesunde Junge sind die Risiken grösser als der Nutzen

Aus Info Sperber. Urs P. Gasche / 12.10.2021  Das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko spricht gegen die Corona-Impfung von gesunden Jungen und Erwachsenen unter 30.

«Die mRNA-Impfung ist für Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche ebenso wirksam wie für Erwachsene», meldeten Behörden und Medien sichtlich erfreut. Doch sie beantworteten die Frage nicht, ob das Impfen ab 12 Jahren auch zweckmässig sei. Denn Jugendliche und junge Erwachsene erkranken nach heutigem Wissen wegen einer Corona-Ansteckung äusserst selten so schwer, dass sie hospitalisiert werden müssen oder sogar daran sterben. In Deutschland beispielsweise wurden seit Beginn der Pandemie bis Ende September 2021 von bisher über 500’000 Kindern und Jugendlichen mit Sars-CoV-2 weniger als 0,4 Prozent hospitalisiert und weniger als 0,02 Prozent mussten vorübergehend intensivmedizinisch behandelt werden (Quelle: Robert Koch-Institut). 

Selbst Jüngere mit Vorerkrankungen erkranken nach heutigem Wissen wegen Covid-19 selten so schwer, dass sie hospitalisiert werden müssen oder sogar daran sterben. Aber solche Fälle kommen vor. Doch kein Kind unter 17 sei in Deutschland ausschliesslich an Covid-19 gestorben, zitierte das ZDF den Vorsitzenden der deutschen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, unter Berufung auf die «Stuttgarter Zeitung».

Auch eine schwere systemische Entzündung, PIMS-TS, genannt, die einige Wochen nach einer Ansteckung auftreten, kann, ist sehr selten. Bis zum 3. Oktober 2021 wurden im deutschen PIMS-Register 425 Kinder und Jugendliche erfasst, bei denen es zu einer schweren systemischen Entzündung kam (PIMS). Das entspricht 0,085 Prozent aller bisher positiv getesteten 500’000 Kinder und Jugendlichen oder weniger als einem Kind pro fünf Millionen «Infizierten».

Die «New York Times» verbreitete, in den USA seien seit Beginn der Pademie «fast 900’000 Kinder wegen Corona hospitalisiert» worden. Am 7. Oktober erfolgte die Korrektur: Es seien nur «über 63’000» gewesen. © DailyWire © DailyWire

Soweit zum Risiko von Covid-19 für Jugendliche und junge Erwachsene. Jetzt zum Nutzen der Impfung.

Nach Angaben aus Israel verhindert eine vollständige Verimpfung von einer Million 12- bis 17-jährigen Jungs 70 Intensivbehandlungen und 2 Todesfälle. Eine vollständige Verimpfung von einer Million 12- bis 17-jährigen Mädchen verhindert 38 Intensivbehandlungen und 1 Todesfall. Diese Angaben machte Professor Martin Scherer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin. (Podcast in der Ärztezeitung am 13. August 2021).

Fast alle der Jugendlichen, die schwer erkrankten, gehörten zur Risikogruppe mit Vorerkrankungen. Genaue Angaben zu den Vorerkrankungen der Behandelten auf Intensivstationen sind der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Nun zum Risiko der Impfungen.

Pfizer-Impfung führt bei 1 von 10’000 zu einer Entzündung des Herzmuskels

Dass mRNA-Impfungen vor allem bei jungen Männern eine Myokarditis hervorrufen können, war schon bei der Zulassung des Impfstoffs ein Thema. Laut einer am 6. Oktober 2021 im «New England Journal of Medicine» veröffentlichten Studie kommt es bei 11 von 100’000 geimpften Männern im Alter zwischen 16 und 29 Jahren zu einer solchen Entzündung des Herzmuskels. Drei Viertel der Fälle verliefen mild, ein Viertel mittelschwer («intermediate»).

In einer US-Studie an Männern im Militärdienst, im Mittel 25 Jahre alt, gab es pro etwa 23’000 zweiter Impfdosen einen Fall von Myokarditis. Ohne Impfung würde man Null bis höchstens einen Fall unter 54’500 ungeimpften erwarten.

Auch solche sehr seltene unerwünschte Folgen können in absoluten Zahlen ins Gewicht fallen, wenn Millionen von Jugendlichen und jungen Männern geimpft werden.

Noch unbekannte Langzeitrisiken der neuartigen mRNA-Impfstoffe

Bei diesen völlig neuartigen mRNA-Impfstoffen, deren Nanopartikel und anderen Zusatzstoffen kann es zudem zu unbekannten Langzeitrisiken kommen, auch wenn diese von Impfherstellern und Behörden als unwahrscheinlich eingestuft werden. In der jüngsten Ausgabe des pharma-unabhänigen Arzneimittelbriefs heisst es:
«Die kurz- und mittelfristigen Nebenwirkungen der SARS-CoV-2-Impfstoffe sind bisher wenig systematisch untersucht. Langzeit-Nebenwirkungen können erst während mehrerer Jahre nach der Zulassung erfasst werden. […] Nach unserer Einschätzung sollten die mRNA-basierten SARS-CoV-2-Impfstoffe bei jungen, sonst gesunden, männlichen Personen zurückhaltend eingesetzt werden, da die Nutzen-Risiko-Relation für diese Gruppe nach den bisher vorliegenden und wegen noch fehlender Daten unklar ist.» 

Gesunden Jugendlichen und jungen Erwachsenen bringt die Impfung keinen Nutzen

Sehr seltene gesundheitliche Folgen und unwahrscheinliche Langzeitfolgen der Impfung sind mit dem Nutzen abzuwägen, den die Geimpften davon haben. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die an erheblichen Vorerkrankungen oder an starkem Übergewicht leiden, wird eine Impfung nach heutigem Stand des Wissens empfohlen.

Anders sieht es bei der grossen Mehrheit der gesunden Jugendlichen und der gesunden jungen Erwachsenen aus. Ein Vergleich vieler Grippe-Jahrgänge zeige, dass eine Grippe Kinder und Jugendliche stärker trifft als Covid-19, erklärte Professor Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission in Deutschland, im Juni in einem Interview mit der Berliner «taz». Man könne für Kinder und Jugendliche sagen, dass ihr «Risiko, an Covid-19 zu sterben, derzeit rein statistisch gleich null» sei.

Unter dem Titel «Für Jugendliche gibt es kaum einen Grund, sich impfen zu lassen» informierte Infosperber bereits im Juni wie folgt:

Junge Geimpfte haben keinen nennenswerten gesundheitlichen Nutzen

Für Jugendliche, die weder an einer Immunerkrankung leiden noch Lungen- oder Herzprobleme haben, bringen die Corona-Impfstoffe keinen gesundheitlichen Nutzen:

  • Ihr Risiko, wegen Covid-19 zu sterben, ist auch ohne Impfung nahe bei null.
  • Ihr Risiko, wegen Covid-19 schwer zu erkranken, ist auch ohne Impfung nahe bei null.
  • Ihr Risiko, nach einer Virenübertragung mit Erkältungssymptomen zu erkranken, ist nicht grösser als nach einer Influenza-Übertragung. Vorteil: Eine durchgemachte Erkrankung schützt wahrscheinlich besser vor einer künftigen Neuerkrankung als eine Impfung. «Wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass die Genesenen ebenso gut, wenn nicht sogar besser als Geimpfte gegen das Virus geschützt sind», bilanzierte die NZZ am 8. Oktober 2021.
  • Die Art und Häufigkeit der Folgen einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 sind für Jugendliche und Kinder vergleichbar mit «vielen anderen Viruserkrankungen», erklärte Professor Arne Simon. Eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 sei «für die Kinder keine Infektion, vor der sie sich dramatisch fürchten müssen.».

Junge brauchen sich nicht impfen zu lassen, um keine Älteren anzustecken

Manchmal wird argumentiert, Junge müssten sich aus Solidarität mit den Älteren impfen lassen. Doch die Betagten, Älteren und sonst Gefährdeten konnten und können sich prioritär impfen lassen. Es ist nicht sinnvoll, Junge zu impfen, bevor alle Älteren und wirklich Gefährdeten, die es möchten, geimpft sind. «Druck ist in dem Zusammenhang schlecht. Ganz besonders auch, weil die Kinder herhalten sollen, um die Impfmüdigkeit der 18- bis 59-Jährigen auszugleichen. Das ist absurd», sagte der STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens Ende September

  • Sobald alle Älteren und Gefährdeten sich impfen lassen konnten, ist es äusserst unwahrscheinlich, dass es zu einer Überlastung der Spitäler kommt. Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass die restlichen 5 Prozent zu einer Überlastung der Spitäler beitragen. Nach Angaben des BAG mussten bisher weniger als 10 von 100’000 vollständig Geimpften wegen einer Ansteckung mit Sars-Cov-2 hospitalisiert werden (Tages-Anzeiger vom 8. Oktober 2021).
  • Ältere, die sich nicht impfen lassen wollen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, müssen sich in Eigenverantwortung  – auch wegen anderen Infektionskrankheiten – vor einer Ansteckung selber schützen. Sie können sich ohnehin nicht darauf verlassen, dass alle Jungen geimpft sind, und sie müssen sich auch vor ansteckenden – nicht geimpften und geimpften – Erwachsenen selber schützen.

Präsident der Eidgenössischen Impfkommission blieb ungehört

Christoph Berger, Kinderarzt und Infektiologe am Kinderspital Zürich und Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, riet den Jugendlichen im vergangenen Sommer, sich einzig und allein zu ihrem eigenen Schutz vor einer Ansteckung impfen zu lassen. Allerdings ist ein solcher Schutz für die gesunden Jugendlichen nicht nötig, weil ihnen Ansteckung nichts Ernsthaftes anhaben kann. Berger sagte in der NZZ und im Tages-Anzeiger vom 5. Juni 2021:

  • «Eine Impfung sollte in diesem Alter primär dem Eigenschutz dienen. Man darf den Jugendlichen nicht sagen, sie müssten sich impfen lassen, damit die Durchimpfungsrate hoch genug sei. Das ist nicht fair.»
  • «Jugendliche sollen sich nicht impfen lassen, nur um ein Zertifikat zu erhalten, das den Besuch von Fussballspielen erleichtert.» Berger schlägt vor, Jugendlichen wegen einer Impfung gar kein Covid-Zertifikat auszustellen.

Bergers Empfehlung blieb ungehört. Heute lassen sich Jugendliche in grosser Zahl einzig und allein deswegen impfen, weil sie sonst von ihrem sozialen Leben ausgeschlossen bleiben oder an Hochschulen grösseren Schikanen begegnen. Das Testen alle zwei Tage – bald auf eigene Kosten – ist für sie eine zu grosse Hürde.

Impfung gesunder Jüngerer mit fragwürdigem gesellschaftlichem Nutzen

Sehr wenige Menschen erkranken wegen des Virus Sars-CoV-2 schwer oder müssen sogar hospitalisiert oder auf einer Intensivstation behandelt werden. Menschen im Alter von über 65 Jahren sind besonders betroffen, weil viel mehr unter ihnen an namhaften Vorerkrankungen leiden und weil ihr Immunsystem auch altersbedingt schwächer ist. Auch jüngere Menschen mit schweren Vorerkrankungen oder starkem Übergewicht gehören zur Risikogruppe.

Doch die allermeisten dieser Personen mit stark erhöhtem Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken, haben sich unterdessen impfen lassen. Wie viele Prozent es genau sind, ist nicht bekannt. Die Behörden haben es unterlassen, entsprechende Daten zu erheben oder repräsentative Umfragen zu machen. Ähnlich wenig Daten gibt es zur Frage, wie viele der ungeimpften Personen das Virus bis heute erwischten und deshalb mindestens so stark immun sind, dass sie nach einer erneuten Ansteckung nicht schwer erkranken. 

Geimpfte, die sich anstecken, oder Genesene, die sich anstecken, müssen gegenwärtig so selten hospitalisiert, geschweige denn auf Intensivstationen behandelt werden, dass sie die Spitäler nicht überlasten.

  • Aus diesen Gründen ist es unverhältnismässig, Virusträgern nach der Genesung ein Zertifikat für nur sechs Monate auszustellen. Siehe: «Die Genesenen werden bei den Zertifikaten diskriminiert.»
  • Aus diesen Gründen ist es unverhältnismässig, von Studenten oder Schülern ein Zertifikat zu verlangen.
  • Gesunde Jüngere, die nicht geimpft sind, riskieren eine Erkrankung wie bei Influenza. Gefährdete Jüngere können sich im eigenen Interesse impfen lassen. Tun sie dies nicht, gehen sie das Risiko einer Erkrankung in eigener Verantwortung ein. Schwere Erkrankungen sind bei Jüngeren so selten, dass sie die Spitäler nicht überlasten. 

Fast alle Experten sind sich unterdessen einig, dass das Coronavirus nicht auszurotten ist. Auch künftige Mutationen – zum Guten oder Schlechten – sind nicht zu verhindern. Man denke nur an Afrika, Indien oder Asien.

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Der neue Faschismus

Eine andere Angst

Die Angst steckt tief. In unseren Köpfen und unseren Herzen. Nicht vor Krankheit, vor der wir uns durch gesunden Lebenswandel schützen können, und nicht vor dem Tod, der uns früher oder später doch erreicht. Nein, die Angst steckt tief in uns Menschen der Nachkriegsgeneration vor einem neuen Faschismus. Wir haben noch die Schilderungen der Diskriminierung von Minderheiten, von Staatsterror und Krieg aus erster Hand gehört, haben noch die zerbombten Städte gesehen. Meine Mutter verbrachte die schönste Zeit als junge Mutter im Flüchtlingsstrom, mein Vater seine kreativsten Jahre an der Front, und unsere gesamte Elterngeneration war gezeichnet von diesen Erlebnissen. 

Wer sich mit der Geschichte, insbesondere der europäischen des letzten Jahrhunderts befasst hat, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob und wann es wieder so gewaltige Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse geben wird wie die Machtübernahme der Faschisten in Europa im 20sten Jahrhundert. Und hofft, dass man eben dies verhindern könne. Das Buch und der Film „die Welle“ befasste sich auf beeindruckende Weise damit, wie leicht Menschen in einen neuen Faschismus manipulierbar sind.

Mir war immer klar, dass ein neuer Faschismus, also ein aggressives, autoritäres Regime mit Diskriminierung von Minderheiten nicht in Springerstiefeln und mit Hakenkreuz daherkommen wird. Die Hitlernostalgiker und Holocaustleugner sind lächerliche Gestalten, die zwar kriminelle Gewalttaten ausführen können, aber politisch unbedeutend sind. Auch deren Sympathisanten, wie Pegida  z.B. waren doch eher machtlose einfache Menschen mit relativ dümmlichen Äußerungen. Und die AfD kam ja von einer eher gemäßigten, europakritischen Seite, und das Flüchtlingsproblem war nicht so groß, dass es zu einer Machtverschiebung nach rechtsextrem gereicht hätte. (Ich verwende den Begriff „Faschismus“ im Folgenden als Synonym für ein autokratisches, menschenverachtendes System, bewusst ohne die Zuordnung zu „Rechtsradikal“, da sich, wie ich ausführen werde, die Begriffe „Rechts“ und „Links“ in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts quasi erübrigt haben. Diktatorisch anmaßende Haltungen sind nicht mehr diesen alten Begriffen zuzuordnen.)

Auch die Gefahr einer stalinistischen linken Machtübernahme war nicht existent. Zwar ist „die Linke“ Nachfolgepartei der SED, in der auch schon absolute Unterordnung des Einzelnen unter gesellschaftliche Ziele die Maxime war, und damit individuelle Freiheitsrechte als unbedeutend betrachtet und  ausgelöscht wurden, jedoch blieb sie so klein und eher ein in gewisser Weise spaßiger intellektueller Haufen und in sich zerstritten, dass von dort keine Gefahr ausgeht.

Ein neuer Faschismus müsste also aus der Mitte der Gesellschaft, und als solcher ganz und gar ohne Verwendung der alten nationalistischen Parolen kommen. Er müsste, um sein autoritäres, menschenverachtendes System aufzubauen etwas finden, wohinter sich ein Großteil der Gesellschaft versammeln kann. Erinnern wir uns, dass es die Demütigung der Versailler Verträge war, die viele Deutsche hinter den nationalistischen Parolen der NSDAP herlaufen ließ.

Und: es müsste eine Bewegung sein, die im Profitinteresse des Kapitalismus liegt. Mit dem neuen Faschismus muss Geld verdient werden können, viel Geld; auch Hitler hätte niemals an die Macht gelangen können ohne die Unterstützung der Rüstungsindustrie, die erst durch ihn wieder zu enormen Profiten kam. Eine rechte, nationalistische Diktatur würde den Interessen der Finanzmärkte schaden.

Um ausreichend Profit generieren zu können, müsste sich die neue „faschistische“ Welle von der des letzten Jahrhunderts durch Internationalismus unterscheiden, also nicht national-chauvinistisch sein. Nur so kann in der ganzen Welt Geld verdient werden.

Aus Wirtschaftskreisen blickte man schon bisweilen neidvoll nach China. Ach wie schön könnte man doch Turbokapitalismus entwickeln, wenn die Rechte der einzelnen Menschen nicht im Wege stünden und der Staat freie Hand hätte, eine schnell wachsende Wirtschaft mit schnell wachsendem Reichtum zu schaffen. China, heute eine Art rigider Staatskapitalismus mit vollkommener Überwachung der Bürger, das hat vielen imponiert, und die SZ titelte dann schon mal „mehr Diktatur wagen“.

Ein neuer Faschismus muss neue Schuldige finden, und einen Großteil der bestehenden politischen Parteien und ihrer Wähler hinter sich versammeln können. Was eignet sich also gut als Thema? Heute wissen wir es: Es ist die Gesundheit, die betrifft alle Menschen. Die Sorge um die Gesundheit ist international, kann also in vielen Ländern gleichzeitig in den Mittelpunkt der Propaganda gestellt werden. Die Nazis verwendeten den Begriff der „Volksgesundheit“, um Juden und andere als Schädlinge darzustellen.

Und um es ganz klar zu sagen: Dieser neue Faschismus ist noch nicht da, nein, wir leben (noch) in einem relativ freien Land, in dem ich diese Zeilen schreiben kann, ohne ins Gefängnis zu kommen, hoffe ich jedenfalls. Aber wir sehen Anfänge, die ich im Folgenden darstelle, Dinge, die man als faschistoid bezeichnen kann.

(Wikipedia: Mit dem Begriff faschistoid („dem Faschismus ähnlich“, „faschistische Züge tragend“[1]) werden Eigenschaften oder Haltungen bezeichnet, die dem Faschismus in verschiedener Hinsicht ähnlich, jedoch nicht deckungsgleich mit ihm sind. Auch einzelne Bestandteile einer Ideologie oder eines politischen Systems werden bisweilen als faschistoid bezeichnet. Man spricht dann von faschistoiden Tendenzen des jeweiligen Systems bzw. der betreffenden Ideologie.)

Was zeichnet nun autoritäre, dem Faschismus ähnelnde Systeme aus?

  • Denunziation und Spitzeltum,
  • weitgehende Gleichschaltung der Medien, die die unmenschlichen Maßnahmen der Politik positiv kommentieren,
  • Aufhebung der Gewaltenteilung,
  • Minderheitenhatz statt Minderheitenschutz, d.h. Diskriminierung von Minderheiten, Schüren von Neid und Missgunst eines großen Teils der Bevölkerung gegen eine angeblich schädliche Minderheit.  

Denunziation und Bespitzelung

Meine beiden ersten Erlebnisse, die ich hatte und die ich persönlich mit dem „Neuen Faschismus“ verbinde, schildere ich im Folgenden:

Es war März 2020. Wir haben eine kleine Ferienwohnung in Garmisch-Partenkirchen und fuhren dorthin, um nach dem Rechten zu schauen und ein paar Tage in der guten Luft zu verbringen. Wir luden gerade das Auto aus, als zwei Polizisten aus dem Haus kamen, sie waren von Nachbarn daraufhin gewiesen worden, dass ein Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen vor dem Haus stünde. Sie wiesen uns höflich daraufhin, dass nach den seit kurzem geltenden Gesetzen wir gar nicht in Garmisch sein dürften. Nun, wir hatten einen triftigen Grund, und sie zogen, übrigens sehr höflich, wieder ab.

Es handelt sich hier um einen Fall von vom Staat gewünschter und geförderter Denunziation von Bürgern durch Mitbürger. Dies ist eines der Wesensmerkmale autoritärer, faschistischer Staaten. Zu einem späteren Zeitpunkt rief der in diesen Fragen ohnehin skrupellose bayerische Ministerpräsident sogar dazu auf. Ich hatte schon früher den Eindruck, dass in vielen Deutschen ein kleiner Polizist lauert, der andre zurechtweisen oder anzeigen möchte. Hier nun wird der Bürger zum Geheimdienstmitarbeiter (gleich, ob wir ihn polemisch Stasi oder Gestapo nennen).

Auch mein zweites Erlebnis war ein Denunziationserlebnis. Ich unterrichtete über mehrere Jahre an der Hochschule Kempten junge Masterstudenten im Thema Unternehmensgründung/Businessplan, mit gutem Erfolg. Im ersten Coronajahr 2020 musste ich auf Onlinevorlesungen umstellen, das ging ganz gut, lediglich das Training zu einem Elevator-Pitch und die abschließende Prüfung erfolgte in Präsenz, von Mensch zu Mensch. Leichtsinnigerweise erklärte ich mich dann aber bereit, bei einer anderen Präsenzveranstaltung mit vielen Jungstudenten auszuhelfen. Und da waren einige in völliger Panik, weil sie befürchteten, sie könnten nun Viren mitnehmen und ihre Omas anstecken und damit ins Grab schicken. Selbstverständlich trugen alle Masken (damals noch nicht FFP2). Ich versuchte, das Ganze etwas zu beruhigen, auch wenn ich es von der Hochschulleitung schon sehr verantwortungslos fand, so viele Menschen in einem Raum zu versammeln.  Und ich sagte meine Meinung, dass ich die Coronapanik für etwas übertrieben fand. Schließlich teilten wir das Ganze in zwei Teile, aber auch das war eigentlich noch zu eng. Eine Studentin beschwerte sich hinterher bei der Hochschulleitung, ich, der ja mit der Organisation gar nichts zu tun hatte, hätte die Vorschriften nicht eingehalten.

Es folgte eine Inquisitionsvideokonferenz mit dem Präsidenten, Dr. Wolfgang Hauke. Er und die Professoren Dr. Alfred Bauer und Dr. Christian Mayer stellten mich zur Rede, unterbrachen mich und hörten meinen Worten nicht zu. Selbstverständlich endete damit meine Tätigkeit an der Hochschule. Wieder hatte es ein Denunziant geschafft, einen anständigen Bürger zu verunglimpfen, geschadet hat er/sie damit allerdings vor allem den nächsten Masterstudenten.

Der Vorgang hatte für mich keine großen Auswirkungen, ich hatte mehr Zeit für meine Kinder. Aber allein, dass ein Denunziant von einer Hochschulleitung gehört und wichtiger genommen wird als der Dozent, ist schon ein Stück in Richtung Bespitzelung und Geheimpolizei. 

Aufhebung der Gewaltenteilung

Die Macht in einder Demokratie geht vom Volk aus. Als Träger ernennt das Volk ein Parlament als Legislative, dieses wählt eine Regierung als Executive, und beide werden von der Jurisdiktion, den Gerichten kontrolliert. Seit Anfang 2020 hat sich das Parlament selbst entmachtet und den Regierungen uneingeschränkte Macht zum Eingriff in die Grundrechte gegeben. Das Bundeverfassungsgericht hat wohlwollend für die Executive die Hände in den Schoss gelegt. Einzelne Gerichtsurteile gegen Regierungsentscheidungen wie in Weimar werden mit reppressiven Mitteln unterdtrückt, die Richter eingeschüchtert.

Die Medien, oft als vierte Gewalt bezeichnet, verzichten auf jede Kritik an den Grundrechtseinschränkungen und machen Kritik von anderer Seite, z.B. von Künstlern (Nena, #allesdichtmachen, Eric Clapton, Till Schweiger) mit lauten Gebrüll nieder.

Minderheitenhatz statt Minderheitenschutz

Zu Beginn der Coronakrise gab es Menschen, die sagten: Das Ganze solle dazu dienen, eine Impfpflicht einzuführen, und verwiesen auf Bill Gates, der dieses schon lange fordert. Wir haben das immer als „Verschwörungstheorien“ abgetan.

Und nun, nach knapp zwei Jahren Coronapräsenz fordern Politiker und Medien ganz unverblümt Impfpflicht und beschliessen Diskriminierung von Ungeimpften. In Österreich, dem Vorreiterland des Impffaschismus, gilt Impfpflicht ab Februar 2022. Wenn die Dinge am Ende schlimmer kommen, als sie Verschwörungstheoretiker vorhergesagt haben, wer hat dann Recht gehabt?

Es ist ein wesentliches Zeichen autoritärer Staaten, dass der einzelne Mensch entrechtet wird. Während unsere Kultur darauf aufbaut, dass jeder Mensch gleiche Rechte hat, die angeboren sind und nicht eingeschränkt  werden dürfen, werden sie heute als Privilegien dargestellt, die von Politikern und Virologen großzügig vergeben oder eben vorenthalten werden können. Die Medienberichte wimmeln von Allmachtsphantasien und Demagogie.

Und nun vergleichen wir, denn vergleichen heißt ja eben nicht gleichsetzen. Der Antisemitismus des  letzten Jahrhunderts begann ja nicht mit Gaskammern, nein, jüdische Mitbürger wurden zunächst diskriminiert, ihnen wurden Freiheitsrechte entzogen. Der Ariernachweis war zu Beginn ein Dokument, das den „richtigen“ Menschen Zugang zu bestimmten Dingen erlaubte, den „falschen“ Menschen aber verweigerte. Ist das wirklich ein so großer Unterschied zum Coronaimpfnachweis, der nach dem Wunsch von Politikern und anderen Impffanatikern Zugang zu Kultur und Restaurants schaffen soll? Der Judenstern war erst der Anfang der Diskriminierung der Juden, wenn aber geimpfte in Zukunft keine, nicht geimpfte Menschen aber eine Maske tragen müssten, wäre das nicht auch ein äußerliches Zeichen zur Diskriminierung? Angestachelt von Politikern, Medien und Virologen phantasieren im Internet auch schon Leute (geimpfte, also arische) über die Aussiedlung Ungeimpfter in ein eigenes Stadtteil. Nein, und werden nicht als Hatespeech gelöscht!

Vor dem Hintergrund der Deutschen Geschichte müssten doch alle Politiker und Medien in einem gemeinsamen Aufschrei gegen die wahnsinnige Forderung angehen, nicht geimpfte, gesunde Menschen zu diskriminieren. Sie tun das Gegenteil, und zwar quer durch alle Parteien, selbst die Grünen, die einmal für Freiheit und Naturorientierung eintraten. Was ist natürlicher, als dass ich meinem über Jahrmillionen entstandenen Immunsystem die Entscheidung überlasse, ob ich schwer erkranke, nur einen Schnupfen habe oder, wie viele Menschen in meinem Umkreis es erlebt haben, von einer Coronainfektion schlicht gar nichts merke, danach aber ohne Risiko immun bin.

Die heute angebotenen Impfstoffe haben eine „bedingte Zulassung“, eine ordentliche Zulassung bräuchte 7-15 Jahre. Sie sollen also bei Menschen eingesetzt werden, die im Falle einer Infektion mit einem der Coronaviren gefährdet sind schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Das ist nur ein ganz kleiner Teil (<1,5%) der Bevölkerung. Mit diesen Impfstoffen nun alle impfen zu wollen, ist riskant. Wir wissen, dass die Impfstoffe nur gegen schweren Krankheitsverlauf helfen, nicht aber gegen Infektion und Infektiösität.  Das wurde zwar lange behauptet, war aber nie glaubwürdig. Es gibt keine Langzeittests und die Hersteller haften für nichts!

Mit diesen kaum erforschten Impfstoffen nun gar gesunde Jugendliche und Kinder impfen zu wollen, ist völlig verantwortungslos, ja geradezu kriminell. Haben wirklich alle, auch die Grünen, vergessen, dass die Industrien immer aus wirtschaftlichen Interessen die Risiken, die in ihren Produkten lauern, herunterspielen? Das Beispiel Contergan? Schweinegrippe?

Jetzt, im beginnenden Winter 2021/22 bei Regierungswechsel wird das faschistoide 2G auch in der BRD flächendeckend eingesetzt, nicht um die Infektionsketten zu brechen, denn das geht so nicht, sondern um die Regierungsmeinung durchzudrücken.

Nur ein totalitärer Staat handelt so.

Jugendliche gegen Corona zu impfen ist verantwortungslos,…..

…..Kinder zu impfen ist kriminell

Bitte schaut Euch diese Diskussion von Fachleuten an: Kinderimpfung und Propaganda

Die derzeit angebotenen Impfstoffe sollen eingesetzt werden, um stark gefährdete Menschen vor schwerer Erkrankung an Covid 19 zu schützen. Das sind Jugendliche nicht, und Kinder schon gar nicht. Trotzdem wird gegen jede Moral und Vernunft nunmehr auch von der Stiko, die vor dem massiven Druck der Politik eingeknickt ist, Impfung für Jugendliche empfohlen. Mit der unglaublichen Begründung, in USA wären die Nebenwirkungen ja sehr gering gewesen. Über mittelfristige Nebenwirkungen weiss man natürlicherweise nichts. Aber jede noch so kleine Nebenwirkung ist schlimm, wenn die Impfung schlicht überflüssig ist! Das Ganze lässt sich NUR durch finanzielle Interessen der Beteiligten erklären.

In den Leitmedien, u.a. in der SZ wird Propaganda gemacht: Glückliche Jugendliche, die endlich nicht mehr aufgrund ihrer Gesundheit und Nichtgeimpftheit gemobbt werden können. Keiner lässt sich impfen, weil er Angst vor der Krankheit hat, sondern um der staatlich verordneten Diskriminierung zu entgehen. Sie haben es geschafft, die Leute, die an diesem Wahnsinn Geld verdienen.

Und die Gier kennt keine Grenzen, nun bereitet man das Gleiche für Kinder vor. Dabei haben Jugendliche und Kinder eh die Hauptlast zu tragen, sie durften nicht normal in die Schule gehen, werden in ihrer Entwicklung massiv benachteiligt und müssen auch die gesamte finanzielle Last tragen, denn skrupellos finanzieren die Politiker das alles über enorme Schulden! Aber: Sie haben kein Wahlrecht!

Eltern, wehrt Euch für Eure Kinder gegen diese Übergriffe der Politik.

Lest die Meinung von Fachleuten aus der Kindermedizin, z.B. Dr. Martin Hirte in München, hier sein Corona-Blog

Hier ein Kommentar von Dr. Med Steffen Rabe zum Einknicken der Stiko, die sich damit de facto selbst abgeschafft hat.

Hier noch die qualifizierte Stellungnahme der Ärzte für individuelle Imofentscheidung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen.