Archiv für den Monat: November 2021

Wie gefährlich ist die neue Corona-Variante B.1.1.529 Omikron?

Mitten in der vierten Welle der nie enden wollenden Coronakrise tritt jetzt eine neue Mutation in Südafrika auf, ist aber auch schon in Europa angekommen. Und klar, die bisherigen Impfstoffe werden gegen die neue Mutation Omikron mit ihren vielen Varianten nichts ausrichten können. Viele Menschen, geimpfte und ungeimpfte werden erkranken und sterben.

Hoffnung durch und für die Pharmaindustrie

Aber halt: Biontech hat gleich mitgeteilt, dass sie ihren Impfstoff Comirnaty anpassen werden. Es ist ein bisschen wie in der Programmierung bei Fehlern: Ein paar Zeilen im Code ändern, hochladen und schon geht es wieder. Das Hochladen ist in dem Fall eine weitere Impfung. Will heissen, alle, die bereits „geboostert“ sind, werden dann halt nochmal geimpft. Und bei der nächsten Variante wieder. Siehe meinen Blogeintrag „Businesspläne lesen“.

Volle Zielerreichung: Mission accomplished

Nun ist endlich das Ziel erreicht, alle müssen mindestens einmal pro Jahr zum Impfen laufen. Sammeln damit alles mögliche in ihrem Körper an, und vor allem kann auch jedesmal was Neues zugefügt werden. Die BionTech Aktie stieg am Tag des Bekanntwerdens der neuen Variante um 18%, der restliche Markt brach um ca. 6% ein.

Wie ist das Virus entstanden?

Darüber gibt es Spekulationen, manche sprechen von Zoonose, also Übertragung aus dem Tierreich auf den Menschen. Dem widerspricht Prof. Dr. Dr. h.c. Prof. h.c. Roland Wiesendanger, Hochschullehrer an der Universität Hamburg. Er ist seit 35 Jahren auf dem Gebiet der Nanowissenschaft und Nanotechnologie tätig. Seit 2000 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Nach seinen Recherchen wurde das Coronavirus tatsächlich in einem Labor in Wuhan mit amerikanischer Finanzierung hergestellt, eine Auftragsentwicklung für das amerikanische Militär sozusagen. Es lohnt sich, dieses Video anzuschauen.

Sensationeller wirtschaftlicher Erfolg einer industriellen Strategie

Wenn es stimmt, dass das Cironavirus im Auftrag Amerikas in Wuhan entwickelt wurde, dann wäre das ein beispielloser wirtschaftsstrategischer Erfolg. Denn durch das Virus (und die wahrscheinlich bereits darin angelegte Variantenbildung) konnten erstmals Produkte auf der ganzen Welt an „alle“ Menschen verkauft werden, und zwar alle paar Monate wieder, und unter politischem Zwang. Produkte, an denen so viele mitverdienen, dass es kaum Aufklärung, Opposition oder gar Revolte dagegen gibt.

Eine echt bewundernswerte Industriestrategie? Aber das wäre natürlich alles Verschwörungstheorie.

www-was-raucher-wissen-sollten-de

Nikotinwerbung ist das erlaubt?

Neue Nikotinwerbung, ist das erlaubt?

Beim Starten meines Rechners meldet sich automatisch eine Seite: Was Raucher wissen sollten. Dort werden Alternativnikotinprodukte beworben, immer mit dem Hinweis, dass es natürlich am Besten wäre, ganz mit Nikotin aufzuhören; aber eben nicht für die Tabakindustrie und Philip Morris, dem „Nikotin-Massenmörder“.

Erste Reaktion: Dürfen die das? Hatte man nicht Nikotinwerbung verboten? Aber nein, doch nicht in einem „freien“, lobbykontrollierten Land! Die dürfen ja auch draussen ekelhafte Plakatwerbung machen, für ihre angeblich weniger schädlichen und noch profitableren Produkte.

Rauchen und Atemwegserkrankungen

Immer wieder sehe ich Menschen, die sich im Freien die angeblich gegen Coronaviren schützende Maske vom Gesicht ziehen und eine Zigarette anzünden. Junge Damen schlendern durch die Parks, in einer Hand das Handy in der anderen die Zigarette. Rauchen ist, schon lange bekannt, die grösste Belastung unseres Gesundheitssystems. Es sterben jedes Jahr weit mehr Menschen an den Folgen des Rauchens (über 120.000 Todesfälle pro Jahr) als an Grippe und grippeähnlichen Krankheiten wie Covid-19. Rauchfolgen sind eine der schlimmsten Zerstörungen des Immunsystems, was dann eben auch schwere Verläufe bei Covid-19-Infektion zur Folge hat. Die Todesrate ist unter Rauchern mehr als 6-fach höher als unter Nichtrauchern.

Moment Mal….

Die Hospitali­sierungsrate war in dieser Gruppe (Raucher) 4,65-fach höher als bei den Niemalsrauchern. Sie wurden 2,11-fach häufiger auf Intensivstation behandelt und ihr Sterberisiko war 6,2-fach erhöht.“, Ärzteblatt 26.10.2021

Wenn die Todesrate bei Rauchern 6,2-fach höher ist, sind dann nicht sechs siebtel der angeblich 100.000 Coronatoten eigentlich Rauchertote? Also 86.000 Rauchertote und 14.000 Coronatote? Aber vielleicht ist das ja zu einfach.

Zunahme des Rauchens: wir sind ja geimpft!

Ich habe den Eindruck, es wird mehr geraucht als früher, nicht weniger. Raucher lassen sich impfen und fühlen sich dann, von Politik und Medien irrgeleitet, sicher. „Mir kann nichts mehr passieren, ich bin ja geimpft. Der Staat sorgt schon für mich. Bis ich Wirkungen des Rauchens spüre, gibt es längst weitere Impftsoffe, die ich mir alle reinziehe, so kann ich weiter rauchen, saufen und fressen was ich will.“

Kein Wort der Regierenden zu Gesundheitsvorsorge und gegen das Rauchen

Man sollte meinen, wenn Politik und Medien ständig auf die Menschen einredet: „lassen Sie sich impfen“, und das sogar bald zur Pflicht auch für gesunde Menschen machen will, sollten sie doch mindestens jedes zweite Mal dazusagen „und hören Sie endlich mit dem Rauchen auf“. Nichts dergleichen. Im Coronajahr sind die Gesundheitsvorsorgeleistungen der Krankenkassen (ohnehin ein skandalös geringer Betrag) um ein Drittel gesunken. Und natürlich leidet auch die auf Eigeninitiative der Bürger betriebene Gesundheitsvorsorge durch Einsperren, Schliessen von Schwimmbädern und Fittnessstudios etc. Durch das Aussperren Ungeimpfter Menschen erhöht man jetzt sogar noch deren Gesundheitsristiko.

Aber Philip Morris darf weiter Werbung für seine Giftprodukte machen. Man kann nur den Kopf schütteln.

Niemand muss begründen, warum er sich impfen lässt

Nette kleine Textchen

Als bekennender Noch-Nichtgeimpfter bekomme ich bisweilen nette, lustige Textchen, in denen ein Geimpfter erklärt, warum er geimpft ist. Und sich manchmal über die Argumente der Ungeimpften lustig macht. Warum? Niemand muss doch erklären, warum er sich impfen lässt. Es ist sein volles Recht, das zu tun. Nein, Covid-19 ist nicht nur ein leichter Schnupfen, es kann zwar, (wie bei vielen in meinem Bekanntenkreis) einen leichten Verlauf wie bei einem Schnupfen haben, aber es kann eben auch (wie bei niemandem in meinem Bekanntenkreis) sehr schwer verlaufen, auf der Intensivstation und (bei einem kleinen Prozentsatz) zum Tod führen. Niemand will schwer krank werden oder gar an sowas sterben. Also: Niemand muss begründen warum er sich impfen lässt. Und niemand kann heute sicher behaupten, es gäbe in der Zukunft Langfristschäden. Die Glaskugel hilft da nicht!

Ebenso wenig muss jemand begründen, warum er sich nicht impfen lässt, aber da besteht seltsamerweise derzeit kein gesellschaftlicher Konsens. Es wird immer noch das Gerücht herumgereicht, durch die Impfung würde man andere schützen, was längst widerlegt ist. Eine Impfung aus Solidarität? Da sollte man zunächst mal die Impfstoffe und die Patente für arme Länder freigeben, und wenn man das nicht will, sollte man aufhören von Solidarität zu quatschen.  

Also warum rechtfertigen sich Geimpfte für ihr Tun? Ich habe nur eine Erklärung: sie fühlen sich unwohl mit ihrer Entscheidung. Ein Teil, vielleicht die Hälfte der Geimpften rannte sofort, nachdem es Impfstoffe gab, zum impfen. Sie waren überzeugt, sich und andere damit zu schützen. Vielleicht die andere Hälfte ging erst hin, nachdem sie vom Staat dazu gedrängt wurden und das soziale Leben ohne Impfung eingeschränkt wurde. Zu dieser zweiten Hälfte gehört fast die ganze Jugend, denn die wissen, dass für sie keine Gefahr von Covid-19 ausgeht, aber sie wollten ihre Freunde treffen, in Bars gehen etc. und sich nicht ständig testen lassen müssen. Ein verständliches, aber kein intrinsiches, gesundheitliches Motiv.

Impfen schützt weder vor Infektion noch vor Infektiosität

Und nun merken viele Menschen, dass sie reingelegt wurden. Denn weder schützt das Impfen gegen Infektion noch vor Infektiosität. Dumm gelaufen. Auch die Geimpften werden jetzt gelockdownt und müssen sich wieder testen lassen. Zwar versuchen die Medien und die Politiker gegen die Ungeimpften zu hetzen, die wären schuld, aber das ist so blöde, dass es wohl niemand glaubt. 75% der Infektionen finden in Bars und Diskos statt, da dürfen Ungeimpfte längst nicht mehr rein. Die Infektionen passieren also von Geimpften zu Geimpften. Punkt.

Eines dieser netten Textchen ist hier:

Ich bin geimpft und nein, ich weiß nicht, was drin ist – weder in diesem Impfstoff noch in denen, die ich als Kind bekam, noch in Big Mac oder Hot Dogs. Ich weiß auch nicht, was in Ibuprofen oder anderen Medikamenten ist, es heilt nur meine Schmerzen. Ich kenne nicht jede Zutat in meiner Seife, meinem Shampoo oder meinem Deodorant. Ich kenne die langfristige Wirkung der Mobilfunknutzung nicht, weiß nicht, ob das Essen, das ich im Restaurant gegessen habe, von sauberen Händen zubereitet wurde oder ob meine Kleidung, Vorhänge, Sportgetränke zu gefährlich sind.

Kurz gesagt…: Es gibt vieles, was ich nicht weiß und auch nie wissen werde. Aber eines weiß ich: Das Leben ist kurz, sehr kurz und ich möchte trotzdem etwas anderes tun, als einfach in meinem Zuhause ′′eingesperrt ′′ zu sein. Ich möchte immer noch Menschen ohne Angst umarmen.

Als Kind und als Erwachsener bin ich gegen Kinderlähmung geimpft worden und gegen ganz viele andere Krankheiten; Meine Eltern und ich haben der Wissenschaft vertraut und mussten nie an einer der Krankheiten – gegen die ich geimpft wurde – leiden oder sie übertragen… Ich sag’s ja nur.

Ich bin geimpft, nicht um der Regierung zu gefallen, sondern um: * Nicht an Covid-19 zu sterben * Um die Scheiße möglichst nicht zu verbreiten * Um meine Lieben zu umarmen * Keine PCR-oder Antigentests machen zu müssen, um in ein Restaurant zu gehen, Urlaub zu machen und viele andere Dinge, die kommen werden… * Mein Leben zu leben * Damit Covid-19 eine alte Erinnerung bleibt * Um uns zu schützen.

Ich habe diesen Text kopiert weil er für das steht woran ich glaube. Kannst du auch.❤

Süss, nicht? Im ersten Absatz sagt der Schreiber, was er alles nicht weiß. Nun ja, so kann man leben, aber ich möchte schon wissen, was im Deo ist und wie Ibuprofen wirkt. Beim Essen bin ich etwas wählerischer als der Schreiber, naja….Und ich weiß, dass die extensive Mobilfunknutzung schädlich ist, auch wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu kassiert wurden. Ich habe nämlich im Telekommunikationsbereich gearbeitet, als die Mobiltelefone entwickelt wurden, und damals hatte niemand Zweifel, dass elektromagnetische Strahlungen so nah am Kopf zu Schäden führen können. Also telefoniere ich nur kurz mit dem Handy und schalte das WLAN nachts ab.

Unterwerfung

Im zweiten Absatz gibt er zu, dass er sich wegen der Einschränkungen, die der Staat anderenfalls verhängt, impfen ließ.  Da fällt mir ein: vor einiger Zeit erregten ein Buch von Michel Houellebecq (und dessen Verfilmung mit einem fantastischen Edgar Selge) die Aufmerksamkeit: „Unterwerfung“. Beides beeindruckend. Spielt im Jahr 2022. Nachdem ich den Film sah, fragte ich mich, warum man denn das Thema Unterwerfung nur am Islam festmachte. Unterwerfen wir uns nicht ständig auch in anderen Dingen? Unter die Amerikanisierung, die Digitalisierung, die Überwachung durch Techkonzerne und vieles mehr? Auch bei Corona geht es um Unterwerfung, und natürlich blicken die sich unterwerfenden kritisch auf die sich nicht unterwerfenden und machen sie am Ende für alles verantwortlich.  Das nennt man dann Diskriminierung Andersdenkender. Vom Staat gefördert.

Leider ist der Wunsch des Textchenschreibers, Covid-19 würde eine alte Erinnerung bleiben, reines Wunschdenken.  Auch HIV, Krebs, Diabetes oder andere Krankheiten existieren weiter, Menschen, besonders alte und schwache werden weiter an diesen Krankheiten sterben. Aber vielleicht wird man Covid-19  in Covid-22 umbenennen?

Dieses nette Textchen ist also eine Kombination aus Unwissen, Irrtümern und Wunschdenken. Soll man so etwas verbreiten?

Die Grünen: Lieber auf Prinzipien verzichten als auf Privilegien

Doch kein Tempolimit?

Mit unglaublicher Geschwindigkeit, quasi ohne Tempolimit wandeln sich die Grünen vom Saulus zum Paulus. Tempolimit war eine für Grüne selbstverständliche Maßnahme zum Klimaschutz und um vernünftige Bürger vor dem Autobahn-Raserwahn zu schützen. Auch die SPD war dafür. Also wäre sie gleich zu Beginn der Ampel-Koalitionsverhandlungen zu beschliessen gewesen. Gleich zu Beginn der Verhandlungen wurde jedoch darauf verzichtet. Eingeknickt vor dem Raserwillen der FDP.

Öffentlicher Verkehrsmittel statt Auto?

3G im öffentlichen Nahverkehr, von den Grünen mitbeschlossen, wird zur Folge haben, dass die Menschen halt dann doch wieder das Auto nehmen.

Plastikreduzierung?

Milliarden von Masken, alles billige Kunststoffprodukte liegen auf den Wegen herum und gelangen in unsere Umwelt: von den Grünen mitgetragen. Die Schnelltests haben den Kunststoffverbrauch nochmal erhöht. Die Coronabeschlüsse der Regierungen vernichten mehr Umwelt als der Kohleabbau.

Freiheitsrechte?

Waren die Grünen früher eine Partei für Freiheitsrechte des Bürgers, so zählen sie jetzt zu den lautstarksten Forderern einer Impfpflicht, bisher noch ein verfassungsfeindliches Tabu. Und auch der von mir bewunderte Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, der in vielen Dingen das richtige getan und gesagt hat, ist nunmehr durch drohenden Parteiausschluss diszipliniert und eingeknickt. Er sieht keine Probleme in einer Impfpflicht, da die bisherigen Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Pandemie ja versagt haben. Und das, obwohl auch 100% Impfung die Pandemie nicht beenden wird, da die Impfung eben nicht vor Infektion und Infektiosität schützt.

Und für 100% muss man dann auch die Kinder impfen, die gar nicht erkranken können. Ich kann es nur wiederholen:

Kinder gegen etwas zu impfen, was für sie keine Gefahr ist, ist ein Verbrechen.

Nun können auch rechte Totalitaristen, jene, die schon immer „mehr Diktatur“ wollten, mit gutem Gewissen die Grünen wählen, die Wirtschaft sowieso, hatte ja Kretschmann  schon, kaum im Amt, nur noch die Profite der Automobilindustrie im Auge.

Die Freiheitsrechte nicht nur kurzzeitig einzuschränken, sondern gleich total abzuschaffen, da ist sich die gesamte machtgeile Politikerclique inzwischen einig.

Es ist eben leichter auf Prinzipien zu verzichten als auf Privilegien.

Impfwirkung lässt „überraschend“ nach? Businesspläne lesen!

Vor einigen Wochen begannen die Impfhardliner Spahn, Braun, Drosten, Lauterbach und Co mit bedauernden Gesichtern einzugestehen, dass die Covid-19 Impfungen eben doch nicht lebenslang gegen Corona schützten, und nebenbei auch nicht gegen Infektion und Infektiosität. Da habe man wohl zu große Hoffnungen in die Impfstoffe gesetzt.

Wir alle sind Gesellschafter der Biotechfirmen

Aber halt: ist der Bund nicht an Biotechfirmen beteiligt? Und haben die Verantwortlichen die Businesspläne nicht gelesen? In jedem Businessplan steht doch was von „sustainable business model“. Das meint ein Geschäftsmodell, mit dem man lange, über Jahrzehnte Geld verdienen kann, denn nur dann ist es für Investoren interessant. Gäben die Impfstoffe lebenslangen Schutz, könnte man ja nach der ersten Verabreichung von 2 Dosen nichts mehr verkaufen. Und das würde die Unternehmensbewertung von Biontech mit zwischenzeitlich 100 Mrd. (jetzt gerade 62 Mrd.) Euro in keiner Weise rechtfertigen. Es war also immer klar, dass, wer gegen Covid-19 geschützt sein will, mindestens alle 9 Monate zur Impfung marschieren muss. Aber das konnte man so ja nicht vorher sagen, dann wären viele gar nicht hingegangen.

Ich frage mich, wo die Wut der auf diese Weise mit falschen Versprechungen zur Impfung gedrängten Menschen bleibt. Der ein oder andere erinnert sich noch an das Glübirnen-Prinzip: Hier Auszüge aus einem Artikel der SZ von 2013. Ein Schurke, wer hier Ähnlichkeiten vermutet.

Geplanter Verschleiß von Produkten: Plötzlicher Tod der Glühbirne

Auszug aus Süddeutsche Zeitung 27. April 2013, 15:21 Uhr

„1924 vereinbarte ein Kartell von Glühbirnenherstellern, die maximale Lebensdauer der Leuchten dürfe 1000 Stunden nicht überschreiten. Der bis heute bestdokumentierte Fall von geplanter Obsoleszenz.

Einst hat ein geheimes Kartell die Lebenszeit von Glühbirnen verkürzt – ein markantes Beispiel für gewollten Verschleiß. Die Industrie sorgt mit Hilfe der Politik immer häufiger dafür, dass Produkte eine bestimmte Gebrauchsdauer nicht überschreiten. Nachweisen lässt sich das schwer.

Der Erfinder Adolphe Chaillet wäre vermutlich längst in Vergessenheit geraten, hätte er nicht eine ganz besondere Glühbirne erfunden. Eine Glühbirne, die seit mehr als 100 Jahren in einer Feuerwache in der Nähe von San Francisco ihren Dienst leistet. Das „ewige Licht“, wie die Feuerwehrmänner diese Glühbirne nennen, hat es sogar bis ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Hergestellt wurde sie vermutlich um das Jahr 1895 von der Firma Shelby Electric, die ihr Produkt damals stolz mit dem Zusatz „Longest Life“ bewirbt. Grund für das besonders lange Leben der Birne ist der von Chaillet entwickelte Glühfaden. Woraus der genau besteht, das blieb bis heute ein Geheimnis.

Der mächtige US-Konzern General Electric, der den Glühbirnenhersteller zwei Jahrzehnte später übernimmt, hat kein Interesse daran, eine Glühbirne herzustellen, die so lange brennt. Das amerikanische US-Werbemagazin Printers‘ Ink bringt es 1928 auf den Punkt: „Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie fürs Geschäft.“ Die Konsumenten sollen neue Produkte kaufen, in immer kürzeren Abständen, so lautet schon damals die Botschaft – eine grundlegende Voraussetzung für die Massenproduktion. Und wäre es nicht überhaupt viel besser, wenn Glühbirnen schon nach relativ kurzer Zeit kaputtgingen? Wenn es gar einen planbaren Verschleiß gäbe?

Einziges Ziel: Gewinnmaximierung der Hersteller

Das denken sich auch die Herren in dunklen Anzügen, die sich im Winter 1924 in Genf zu einem geheimen Treffen versammeln. Ihr Ziel ist es, ein Kartell zu gründen, dem sie den Namen Phoebus, „der Leuchtende“, geben. Ein mit Bedacht gewählter Name, geht es doch darum, den weltweiten Glühbirnenmarkt untereinander aufzuteilen. Und nicht nur das. Die Firmenvertreter beschließen außerdem, die Lebenszeit von Glühbirnen auf 1000 Stunden zu verkürzen. Das entspricht etwa einer Halbierung der damaligen Brenndauer. Ein Hersteller, der Birnen produziert, die länger brennen, muss harte Strafen an das Kartell zahlen. An der illegalen Absprache beteiligen sich nahezu alle großen internationalen Produzenten, darunter auch die deutsche Osram. Erst eine Anklage der US-Regierung gegen General Electric setzt dem Treiben 1942 offiziell ein Ende. Doch bis heute kursieren Gerüchte, das Kartell bestehe weiter. Beweise dafür gibt es nicht.

Das Glühbirnenkartell ist eines der bekanntesten Beispiele für einen gewollten Verschleiß oder eine geplante Obsoleszenz, wie es im Fachjargon heißt. Es gehört auch zu den am besten dokumentierten Fällen von geplantem Verschleiß. Erst vor wenigen Jahren sind Kisten mit alten Dokumenten aufgetaucht, die belegen, wie das Kartell funktioniert hat. Beschrieben wird dieser Fund in dem gerade erst erschienen Buch „Kaufen für die Müllhalde“. Die Autoren Cosima Dannoritzer und Jürgen Reuß analysieren darin das Prinzip der geplanten Obsoleszenz, das sich heute durch alle Produktbereiche zieht, vom Auto über den Computer bis hin zur Kleidung.

Ein Phänomen, das auch viele Verbraucher beschäftigt. Ist es reiner Zufall, dass der neue Fernseher genau dann kaputtgeht, wenn die Garantie gerade abgelaufen ist? Oder dass die neuen Schuhe nach kurzer Zeit unbrauchbar werden, weil sich die Gummisohlen auflösen? Eine vor Kurzem von den Grünen veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss: Nein, kein Zufall. Sie spricht von geplanter Obsoleszenz zur Gewinnmaximierung der Hersteller und zum Schaden von Verbrauchern.

Nicht geplant, aber fahrlässig verursacht

Das Misstrauen bei den Konsumenten wächst. Verdachtsmomente gibt es viele. Wirklich belegen lassen sich aber nur wenige Fälle, in denen Herstellern nachgewiesen werden konnte, dass ihre Produkte ein mit Absicht eingebautes Verfallsdatum haben. Belegt ist etwa, dass einige Druckerhersteller ihre Geräte so programmiert haben, dass sie nach einer bestimmten Seitenzahl einen Defekt melden, obwohl das Gerät eigentlich noch in Ordnung wäre. Dem Nutzer bleibt dann nichts anderes übrig, als einen neuen zu kaufen, weil eine Reparatur nicht möglich oder zu teuer wäre.

Doch den Produzenten Absicht nachzuweisen, ist fast unmöglich. Das bestätigt auch Professor Holger Rogall, Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. „Ich habe noch mit keinem Ingenieur gesprochen, der von seiner Firma die Anweisung bekommen hat, eine Sollbruchstelle einzubauen.“ Ein Freispruch für die Industrie ist das für ihn aber noch lange nicht. „Dafür bekommen die Konstrukteure genaue Vorgaben, wie viel ein Produkt in der Herstellung kosten darf. Sie stehen unter Sparzwang“, ergänzt er. So würden immer mehr billige und minderwertige Bauteile verwendet. Das Problem: Schon eine einzige Schwachstelle kann ausreichen, um die Lebensdauer eines Küchenmixers oder einer Waschmaschine erheblich zu verkürzen.

„Das ist zwar kein geplanter, aber ein fahrlässig verursachter Verschleiß“, stellt Rogall fest. „Für mich macht das keinen großen Unterschied.“ Weil viele Produkte inzwischen so konstruiert sind, dass eine Reparatur nicht infrage kommt, landen immer mehr Waren schon nach kurzer Zeit auf dem Müll. Der Nachhaltigkeitsexperte Rogall hält dies für eine verantwortungslose Verschwendung von wertvollen Rohstoffen, die weltweit knapper werden.

….

Produzieren, verkaufen und wegwerfen – stetiges Wirtschaftswachstum ist ohne diesen Kreislauf kaum vorstellbar. Je mehr konsumiert wird, umso besser für eine Volkswirtschaft, lautet das Credo moderner Industriegesellschaften. Als die Vereinigten Staaten nach dem Börsenkrach von 1929 in eine katastrophale Wirtschaftskrise stürzen, ist das ein Schock für viele Amerikaner. Sie treten in einen Kaufstreik. Die Nachfrage bricht dramatisch ein. Politiker, Ökonomen und Industrievertreter machen sich Gedanken darüber, wie man die Menschen dazu bringen kann, ihr hart verdientes und knapp gewordenes Geld wieder unter die Leute zu bringen.

Manager feiern das Glühbirnenaus

Selbst kuriose Ideen wie der des illustren New Yorker Immobilienmaklers Bernard London werden ernsthaft diskutiert. In einem 1932 veröffentlichten Papier schlägt er vor, die Depression durch ein Gesetz für geplante Obsoleszenz zu beenden. Die Regierung müsse eine maximale Nutzungsdauer für alle Arten von Gütern, Häusern und Maschinen festlegen, fordert er darin. „Wenn die Nutzungsdauer ausgelaufen ist, müssen diese Dinge für ‚tot‘ erklärt und zerstört werden“, schreibt er weiter. London schlägt sogar die Einrichtung einer Behörde vor, eine Art Produktpolizei, die Verstöße ermittelt und Strafen gegen Bürger verhängt, wenn die etwa ihre Schuhe zu lange tragen. Der Politik ging Londons Vorschlag für einen staatlich verordneten Konsumzwang dann aber doch zu weit.

……

Als besonders gravierender Fall von staatlich verordnetem Verschleiß führt das wieder auf die Spur des Glühbirnenkartells: Als die EU-Regierung 2009 das endgültige Aus für die Glühbirne beschließt – angeblich aus Umweltschutzgründen und um Energie zu sparen -, reiben sich die Manager der Leuchtmittelindustrie die Hände. Konsumenten werden gezwungen, statt billiger Glühbirnen teure Energiesparlampen zu kaufen, die alles andere als umweltfreundlich sind, hochgiftige Stoffe wie Quecksilber enthalten und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Der Industrie garantiert dieser staatlich angeordnete Verschleiß Milliardenumsätze, ohne dass sie viel dafür tun muss. Die Verschwörer des Glühbirnenkartells hätten bei einer solchen Nachricht vermutlich die Champagnerkorken knallen lassen.“

Das waren noch Zeiten, als die SZ etwas industriekritisches veröffentlichte

Impfung: Für gesunde Junge sind die Risiken grösser als der Nutzen

Aus Info Sperber. Urs P. Gasche / 12.10.2021  Das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko spricht gegen die Corona-Impfung von gesunden Jungen und Erwachsenen unter 30.

«Die mRNA-Impfung ist für Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche ebenso wirksam wie für Erwachsene», meldeten Behörden und Medien sichtlich erfreut. Doch sie beantworteten die Frage nicht, ob das Impfen ab 12 Jahren auch zweckmässig sei. Denn Jugendliche und junge Erwachsene erkranken nach heutigem Wissen wegen einer Corona-Ansteckung äusserst selten so schwer, dass sie hospitalisiert werden müssen oder sogar daran sterben. In Deutschland beispielsweise wurden seit Beginn der Pandemie bis Ende September 2021 von bisher über 500’000 Kindern und Jugendlichen mit Sars-CoV-2 weniger als 0,4 Prozent hospitalisiert und weniger als 0,02 Prozent mussten vorübergehend intensivmedizinisch behandelt werden (Quelle: Robert Koch-Institut). 

Selbst Jüngere mit Vorerkrankungen erkranken nach heutigem Wissen wegen Covid-19 selten so schwer, dass sie hospitalisiert werden müssen oder sogar daran sterben. Aber solche Fälle kommen vor. Doch kein Kind unter 17 sei in Deutschland ausschliesslich an Covid-19 gestorben, zitierte das ZDF den Vorsitzenden der deutschen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, unter Berufung auf die «Stuttgarter Zeitung».

Auch eine schwere systemische Entzündung, PIMS-TS, genannt, die einige Wochen nach einer Ansteckung auftreten, kann, ist sehr selten. Bis zum 3. Oktober 2021 wurden im deutschen PIMS-Register 425 Kinder und Jugendliche erfasst, bei denen es zu einer schweren systemischen Entzündung kam (PIMS). Das entspricht 0,085 Prozent aller bisher positiv getesteten 500’000 Kinder und Jugendlichen oder weniger als einem Kind pro fünf Millionen «Infizierten».

Die «New York Times» verbreitete, in den USA seien seit Beginn der Pademie «fast 900’000 Kinder wegen Corona hospitalisiert» worden. Am 7. Oktober erfolgte die Korrektur: Es seien nur «über 63’000» gewesen. © DailyWire © DailyWire

Soweit zum Risiko von Covid-19 für Jugendliche und junge Erwachsene. Jetzt zum Nutzen der Impfung.

Nach Angaben aus Israel verhindert eine vollständige Verimpfung von einer Million 12- bis 17-jährigen Jungs 70 Intensivbehandlungen und 2 Todesfälle. Eine vollständige Verimpfung von einer Million 12- bis 17-jährigen Mädchen verhindert 38 Intensivbehandlungen und 1 Todesfall. Diese Angaben machte Professor Martin Scherer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin. (Podcast in der Ärztezeitung am 13. August 2021).

Fast alle der Jugendlichen, die schwer erkrankten, gehörten zur Risikogruppe mit Vorerkrankungen. Genaue Angaben zu den Vorerkrankungen der Behandelten auf Intensivstationen sind der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Nun zum Risiko der Impfungen.

Pfizer-Impfung führt bei 1 von 10’000 zu einer Entzündung des Herzmuskels

Dass mRNA-Impfungen vor allem bei jungen Männern eine Myokarditis hervorrufen können, war schon bei der Zulassung des Impfstoffs ein Thema. Laut einer am 6. Oktober 2021 im «New England Journal of Medicine» veröffentlichten Studie kommt es bei 11 von 100’000 geimpften Männern im Alter zwischen 16 und 29 Jahren zu einer solchen Entzündung des Herzmuskels. Drei Viertel der Fälle verliefen mild, ein Viertel mittelschwer («intermediate»).

In einer US-Studie an Männern im Militärdienst, im Mittel 25 Jahre alt, gab es pro etwa 23’000 zweiter Impfdosen einen Fall von Myokarditis. Ohne Impfung würde man Null bis höchstens einen Fall unter 54’500 ungeimpften erwarten.

Auch solche sehr seltene unerwünschte Folgen können in absoluten Zahlen ins Gewicht fallen, wenn Millionen von Jugendlichen und jungen Männern geimpft werden.

Noch unbekannte Langzeitrisiken der neuartigen mRNA-Impfstoffe

Bei diesen völlig neuartigen mRNA-Impfstoffen, deren Nanopartikel und anderen Zusatzstoffen kann es zudem zu unbekannten Langzeitrisiken kommen, auch wenn diese von Impfherstellern und Behörden als unwahrscheinlich eingestuft werden. In der jüngsten Ausgabe des pharma-unabhänigen Arzneimittelbriefs heisst es:
«Die kurz- und mittelfristigen Nebenwirkungen der SARS-CoV-2-Impfstoffe sind bisher wenig systematisch untersucht. Langzeit-Nebenwirkungen können erst während mehrerer Jahre nach der Zulassung erfasst werden. […] Nach unserer Einschätzung sollten die mRNA-basierten SARS-CoV-2-Impfstoffe bei jungen, sonst gesunden, männlichen Personen zurückhaltend eingesetzt werden, da die Nutzen-Risiko-Relation für diese Gruppe nach den bisher vorliegenden und wegen noch fehlender Daten unklar ist.» 

Gesunden Jugendlichen und jungen Erwachsenen bringt die Impfung keinen Nutzen

Sehr seltene gesundheitliche Folgen und unwahrscheinliche Langzeitfolgen der Impfung sind mit dem Nutzen abzuwägen, den die Geimpften davon haben. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die an erheblichen Vorerkrankungen oder an starkem Übergewicht leiden, wird eine Impfung nach heutigem Stand des Wissens empfohlen.

Anders sieht es bei der grossen Mehrheit der gesunden Jugendlichen und der gesunden jungen Erwachsenen aus. Ein Vergleich vieler Grippe-Jahrgänge zeige, dass eine Grippe Kinder und Jugendliche stärker trifft als Covid-19, erklärte Professor Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission in Deutschland, im Juni in einem Interview mit der Berliner «taz». Man könne für Kinder und Jugendliche sagen, dass ihr «Risiko, an Covid-19 zu sterben, derzeit rein statistisch gleich null» sei.

Unter dem Titel «Für Jugendliche gibt es kaum einen Grund, sich impfen zu lassen» informierte Infosperber bereits im Juni wie folgt:

Junge Geimpfte haben keinen nennenswerten gesundheitlichen Nutzen

Für Jugendliche, die weder an einer Immunerkrankung leiden noch Lungen- oder Herzprobleme haben, bringen die Corona-Impfstoffe keinen gesundheitlichen Nutzen:

  • Ihr Risiko, wegen Covid-19 zu sterben, ist auch ohne Impfung nahe bei null.
  • Ihr Risiko, wegen Covid-19 schwer zu erkranken, ist auch ohne Impfung nahe bei null.
  • Ihr Risiko, nach einer Virenübertragung mit Erkältungssymptomen zu erkranken, ist nicht grösser als nach einer Influenza-Übertragung. Vorteil: Eine durchgemachte Erkrankung schützt wahrscheinlich besser vor einer künftigen Neuerkrankung als eine Impfung. «Wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass die Genesenen ebenso gut, wenn nicht sogar besser als Geimpfte gegen das Virus geschützt sind», bilanzierte die NZZ am 8. Oktober 2021.
  • Die Art und Häufigkeit der Folgen einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 sind für Jugendliche und Kinder vergleichbar mit «vielen anderen Viruserkrankungen», erklärte Professor Arne Simon. Eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 sei «für die Kinder keine Infektion, vor der sie sich dramatisch fürchten müssen.».

Junge brauchen sich nicht impfen zu lassen, um keine Älteren anzustecken

Manchmal wird argumentiert, Junge müssten sich aus Solidarität mit den Älteren impfen lassen. Doch die Betagten, Älteren und sonst Gefährdeten konnten und können sich prioritär impfen lassen. Es ist nicht sinnvoll, Junge zu impfen, bevor alle Älteren und wirklich Gefährdeten, die es möchten, geimpft sind. «Druck ist in dem Zusammenhang schlecht. Ganz besonders auch, weil die Kinder herhalten sollen, um die Impfmüdigkeit der 18- bis 59-Jährigen auszugleichen. Das ist absurd», sagte der STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens Ende September

  • Sobald alle Älteren und Gefährdeten sich impfen lassen konnten, ist es äusserst unwahrscheinlich, dass es zu einer Überlastung der Spitäler kommt. Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass die restlichen 5 Prozent zu einer Überlastung der Spitäler beitragen. Nach Angaben des BAG mussten bisher weniger als 10 von 100’000 vollständig Geimpften wegen einer Ansteckung mit Sars-Cov-2 hospitalisiert werden (Tages-Anzeiger vom 8. Oktober 2021).
  • Ältere, die sich nicht impfen lassen wollen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, müssen sich in Eigenverantwortung  – auch wegen anderen Infektionskrankheiten – vor einer Ansteckung selber schützen. Sie können sich ohnehin nicht darauf verlassen, dass alle Jungen geimpft sind, und sie müssen sich auch vor ansteckenden – nicht geimpften und geimpften – Erwachsenen selber schützen.

Präsident der Eidgenössischen Impfkommission blieb ungehört

Christoph Berger, Kinderarzt und Infektiologe am Kinderspital Zürich und Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, riet den Jugendlichen im vergangenen Sommer, sich einzig und allein zu ihrem eigenen Schutz vor einer Ansteckung impfen zu lassen. Allerdings ist ein solcher Schutz für die gesunden Jugendlichen nicht nötig, weil ihnen Ansteckung nichts Ernsthaftes anhaben kann. Berger sagte in der NZZ und im Tages-Anzeiger vom 5. Juni 2021:

  • «Eine Impfung sollte in diesem Alter primär dem Eigenschutz dienen. Man darf den Jugendlichen nicht sagen, sie müssten sich impfen lassen, damit die Durchimpfungsrate hoch genug sei. Das ist nicht fair.»
  • «Jugendliche sollen sich nicht impfen lassen, nur um ein Zertifikat zu erhalten, das den Besuch von Fussballspielen erleichtert.» Berger schlägt vor, Jugendlichen wegen einer Impfung gar kein Covid-Zertifikat auszustellen.

Bergers Empfehlung blieb ungehört. Heute lassen sich Jugendliche in grosser Zahl einzig und allein deswegen impfen, weil sie sonst von ihrem sozialen Leben ausgeschlossen bleiben oder an Hochschulen grösseren Schikanen begegnen. Das Testen alle zwei Tage – bald auf eigene Kosten – ist für sie eine zu grosse Hürde.

Impfung gesunder Jüngerer mit fragwürdigem gesellschaftlichem Nutzen

Sehr wenige Menschen erkranken wegen des Virus Sars-CoV-2 schwer oder müssen sogar hospitalisiert oder auf einer Intensivstation behandelt werden. Menschen im Alter von über 65 Jahren sind besonders betroffen, weil viel mehr unter ihnen an namhaften Vorerkrankungen leiden und weil ihr Immunsystem auch altersbedingt schwächer ist. Auch jüngere Menschen mit schweren Vorerkrankungen oder starkem Übergewicht gehören zur Risikogruppe.

Doch die allermeisten dieser Personen mit stark erhöhtem Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken, haben sich unterdessen impfen lassen. Wie viele Prozent es genau sind, ist nicht bekannt. Die Behörden haben es unterlassen, entsprechende Daten zu erheben oder repräsentative Umfragen zu machen. Ähnlich wenig Daten gibt es zur Frage, wie viele der ungeimpften Personen das Virus bis heute erwischten und deshalb mindestens so stark immun sind, dass sie nach einer erneuten Ansteckung nicht schwer erkranken. 

Geimpfte, die sich anstecken, oder Genesene, die sich anstecken, müssen gegenwärtig so selten hospitalisiert, geschweige denn auf Intensivstationen behandelt werden, dass sie die Spitäler nicht überlasten.

  • Aus diesen Gründen ist es unverhältnismässig, Virusträgern nach der Genesung ein Zertifikat für nur sechs Monate auszustellen. Siehe: «Die Genesenen werden bei den Zertifikaten diskriminiert.»
  • Aus diesen Gründen ist es unverhältnismässig, von Studenten oder Schülern ein Zertifikat zu verlangen.
  • Gesunde Jüngere, die nicht geimpft sind, riskieren eine Erkrankung wie bei Influenza. Gefährdete Jüngere können sich im eigenen Interesse impfen lassen. Tun sie dies nicht, gehen sie das Risiko einer Erkrankung in eigener Verantwortung ein. Schwere Erkrankungen sind bei Jüngeren so selten, dass sie die Spitäler nicht überlasten. 

Fast alle Experten sind sich unterdessen einig, dass das Coronavirus nicht auszurotten ist. Auch künftige Mutationen – zum Guten oder Schlechten – sind nicht zu verhindern. Man denke nur an Afrika, Indien oder Asien.

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Der neue Faschismus

Die Angst steckt tief. In unseren Köpfen und unseren Herzen. Nicht vor Krankheit, vor der wir uns durch gesunden Lebenswandel schützen können, und nicht vor dem Tod, der uns früher oder später doch erreicht. Nein, die Angst steckt tief in uns Menschen der Nachkriegsgeneration vor einem neuen Faschismus. Wir haben noch die Schilderungen der Diskriminierung von Minderheiten, von Staatsterror und Krieg aus erster Hand gehört, haben noch die zerbombten Städte gesehen. Meine Mutter verbrachte die schönste Zeit als junge Mutter im Flüchtlingsstrom, mein Vater seine kreativsten Jahre an der Front, und unsere gesamte Elterngeneration war gezeichnet von diesen Erlebnissen. 

Wer sich mit der Geschichte, insbesondere der europäischen des letzten Jahrhunderts befasst hat, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob und wann es wieder so gewaltige Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse geben wird wie die Machtübernahme der Faschisten in Europa im 20sten Jahrhundert. Und hofft, dass man eben dies verhindern könne. Das Buch und der Film „die Welle“ befasste sich auf beeindruckende Weise damit, wie leicht Menschen in einen neuen Faschismus manipulierbar sind.

Mir war immer klar, dass ein neuer Faschismus, also ein aggressives, autoritäres Regime mit Diskriminierung von Minderheiten nicht in Springerstiefeln und mit Hakenkreuz daherkommen wird. Die Hitlernostalgiker und Holocaustleugner sind lächerliche Gestalten, die zwar kriminelle Gewalttaten ausführen, aber politisch unbedeutend sind. Auch deren Sympathisanten, wie Pegida  z.B. waren doch eher machtlose einfache Menschen mit relativ dümmlichen Äußerungen. Und die AfD kam ja von einer eher gemäßigten, europakritischen Seite, und das Flüchtlingsproblem war nicht so groß, dass es zu einer Machtverschiebung nach rechtsextrem gereicht hätte. (Ich verwende den Begriff „Faschismus“ im Folgenden als Synonym für ein autokratisches, menschenverachtendes System, bewusst ohne die Zuordnung zu „Rechtsradikal“, da sich, wie ich ausführen werde, die Begriffe „Rechts“ und „Links“ in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts quasi erübrigt haben. Diktatorisch anmaßende Haltungen sind nicht mehr diesen alten Begriffen zuzuordnen.)

Auch die Gefahr einer stalinistischen linken Machtübernahme war nicht existent. Zwar ist „die Linke“ Nachfolgepartei der SED, in der auch schon absolute Unterordnung des Einzelnen unter gesellschaftliche Ziele die Maxime war, und damit individuelle Freiheitsrechte als unbedeutend betrachtet und  ausgelöscht wurden, jedoch blieb sie so klein und eher ein in gewisser Weise spaßiger intellektueller Haufen und in sich zerstritten, dass von dort keine Gefahr ausgeht.

Ein neuer Faschismus müsste also aus der Mitte der Gesellschaft, und als solcher ganz und gar ohne Verwendung der alten nationalistischen Parolen kommen. Er müsste, um sein autoritäres, menschenverachtendes System aufzubauen etwas finden, wohinter sich ein Großteil der Gesellschaft versammeln kann. Erinnern wir uns, dass es die Demütigung der Versailler Verträge war, die viele Deutsche hinter den nationalistischen Parolen der NSDAP herlaufen ließ.

Und: es müsste eine Bewegung sein, die im Profitinteresse des Kapitalismus liegt. Mit dem neuen Faschismus muss Geld verdient werden können, viel Geld; auch Hitler hätte niemals an die Macht gelangen können ohne die Unterstützung der Rüstungsindustrie, die erst durch ihn wieder zu enormen Profiten kam. Eine rechte, nationalistische Diktatur würde den Interessen der Finanzmärkte schaden.

Um ausreichend Profit generieren zu können, müsste sich die neue „faschistische“ Welle von der des letzten Jahrhunderts durch Internationalismus unterscheiden, also nicht national-chauvinistisch sein. Nur so kann in der ganzen Welt Geld verdient werden.

Aus Wirtschaftskreisen blickte man schon bisweilen neidvoll nach China. Ach wie schön kann man doch Turbokapitalismus entwickeln, wenn die Rechte der einzelnen Menschen nicht im Wege stünden und der Staat freie Hand hätte, eine schnell wachsende Wirtschaft mit schnell wachsendem Reichtum zu schaffen. China, heute eine Art rigider Staatskapitalismus mit vollkommener Überwachung der Bürger, das hat vielen imponiert, und die SZ titelte dann schon mal „mehr Diktatur wagen“.

Ein neuer Faschismus muss neue Schuldige finden, und einen Großteil der bestehenden politischen Parteien und ihrer Wähler hinter sich versammeln können. Was eignet sich also gut als Thema? Heute wissen wir es: Es ist die Gesundheit, die betrifft alle Menschen. Die Sorge um die Gesundheit ist international, kann also in vielen Ländern gleichzeitig in den Mittelpunkt der Propaganda gestellt werden. Die Nazis verwendeten den Begriff der „Volksgesundheit“, um Juden und andere als Schädlinge darzustellen.

Und um es ganz klar zu sagen: Dieser neue Faschismus ist noch nicht da, nein, wir leben (noch) in einem relativ freien Land, in dem ich diese Zeilen schreiben kann, ohne ins Gefängnis zu kommen, hoffe ich jedenfalls. Aber wir sehen Anfänge, die ich im Folgenden darstelle, Dinge, die man als faschistoid bezeichnen kann.

(Wikipedia: Mit dem Begriff faschistoid („dem Faschismus ähnlich“, „faschistische Züge tragend“[1]) werden Eigenschaften oder Haltungen bezeichnet, die dem Faschismus in verschiedener Hinsicht ähnlich, jedoch nicht deckungsgleich mit ihm sind. Auch einzelne Bestandteile einer Ideologie oder eines politischen Systems werden bisweilen als faschistoid bezeichnet. Man spricht dann von faschistoiden Tendenzen des jeweiligen Systems bzw. der betreffenden Ideologie.)

Was zeichnet nun autoritäre, dem Faschismus ähnelnde Systeme aus?

  • Denunziation und Spitzeltum,
  • weitgehende Gleichschaltung der Medien, die die unmenschlichen Maßnahmen der Politik positiv kommentieren,
  • Aufhebung der Gewaltenteilung,
  • Diskriminierung von Minderheiten, und Neid und Missgunst eines großen Teils der Bevölkerung gegen eine angeblich schädliche Minderheit.  

Denunziation und Bespitzelung

Meine beiden ersten Erlebnisse, die ich hatte und die ich persönlich mit dem „Neuen Faschismus“ verbinde, schildere ich im Folgenden:

Es war März 2020. Wir haben eine kleine Ferienwohnung in Garmisch-Partenkirchen und fuhren dorthin, um nach dem Rechten zu schauen und ein paar Tage in der guten Luft zu verbringen. Wir luden gerade das Auto aus, als zwei Polizisten aus dem Haus kamen, sie waren von Nachbarn daraufhin gewiesen worden, dass ein Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen vor dem Haus stünde. Sie wiesen uns höflich daraufhin, dass nach den seit kurzem geltenden Gesetzen wir gar nicht in Garmisch sein dürften. Nun, wir hatten einen triftigen Grund, und sie zogen, übrigens sehr höflich, wieder ab.

Es handelt sich hier um einen Fall von vom Staat gewünschter und geförderter Denunziation von Bürgern durch Mitbürger. Dies ist eines der Wesensmerkmale autoritärer, faschistischer Staaten. Zu einem späteren Zeitpunkt rief der in diesen Fragen ohnehin skrupellose bayerische Ministerpräsident sogar dazu auf. Ich hatte schon früher den Eindruck, dass in vielen Deutschen ein kleiner Polizist lauert, der andre zurechtweisen oder anzeigen möchte. Hier nun wird der Bürger zum Geheimdienstmitarbeiter (gleich, ob wir ihn polemisch Stasi oder Gestapo nennen).

Auch mein zweites Erlebnis war ein Denunziationserlebnis. Ich unterrichtete über mehrere Jahre an der Hochschule Kempten junge Masterstudenten im Thema Unternehmensgründung/Businessplan, mit gutem Erfolg. Im ersten Coronajahr 2020 musste ich auf Onlinevorlesungen umstellen, das ging ganz gut, lediglich das Training zu einem Elevator-Pitch und die abschließende Prüfung erfolgte in Präsenz, von Mensch zu Mensch. Leichtsinnigerweise erklärte ich mich dann aber bereit, bei einer anderen Präsenzveranstaltung mit vielen Jungstudenten auszuhelfen. Und da waren einige in völliger Panik, weil sie befürchteten, sie könnten nun Viren mitnehmen und ihre Omas anstecken und damit ins Grab schicken. Selbstverständlich trugen alle Masken (damals noch nicht FFP2). Ich versuchte, das Ganze etwas zu beruhigen, auch wenn ich es von der Hochschulleitung schon sehr verantwortungslos fand, so viele Menschen in einem Raum zu versammeln.  Und ich sagte meine Meinung, dass ich die Coronapanik für etwas übertrieben fand. Schließlich teilten wir das Ganze in zwei Teile, aber auch das war eigentlich noch zu eng. Eine Studentin beschwerte sich hinterher bei der Hochschulleitung, ich, der ja mit der Organisation gar nichts zu tun hatte, hätte die Vorschriften nicht eingehalten.

Es folgte eine Inquisitionsvideokonferenz mit dem Präsidenten, Dr. Wolfgang Hauke. Er und die Professoren Dr. Alfred Bauer und Dr. Christian Mayer stellten mich zur Rede, unterbrachen mich und hörten meinen Worten nicht zu. Selbstverständlich endete damit meine Tätigkeit an der Hochschule. Wieder hatte es ein Denunziant geschafft, einen anständigen Bürger zu verunglimpfen, geschadet hat er/sie damit allerdings vor allem den nächsten Masterstudenten.

Der Vorgang hatte für mich keine großen Auswirkungen, ich hatte mehr Zeit für meine Kinder. Aber allein, dass ein Denunziant von einer Hochschulleitung gehört und wichtiger genommen wird als der Dozent, ist schon ein Stück in Richtung Bespitzelung und Geheimpolizei. 

Aufhebung der Gewaltenteilung

Die Macht in einder Demokratie geht vom Volk aus. Als Träger ernennt das Volk ein Parlament als Legislative, dieses wählt eine Regierung als Executive, und beide werden von der Jurisdiktion, den Gerichten kontrolliert. Seit Anfang 2020 hat sich das Parlament selbst entmachtet und den Regierungen uneingeschränkte Macht zum Eingriff in die Grundrechte gegeben. Das Bundeverfassungsgericht hat wohlwollend für die Executive die Hände in den Schoss gelegt. Einzelne Gerichtsurteile gegen Regierungsentscheidungen wie in Weimar werden mit reppressiven Mitteln unterdtrückt, die Richter eingeschüchtert.

Die Medien, oft als vierte Gewalt bezeichnet, verzichten auf jede Kritik an den Grundrechtseinschränkungen und machen Kritik von anderer Seite, z.B. von Künstlern (Nena, #allesdichtmachen, Eric Clapton, Till Schweiger) mit lauten Gebrüll nieder.

Repressalien gegen Minderheiten

Zu Beginn der Coronakrise gab es Menschen, die sagten: Das Ganze solle dazu dienen, eine Impfpflicht einzuführen, und verwiesen auf Bill Gates, der dieses schon lange fordert. Wir haben das immer als „Verschwörungstheorien“ abgetan.

Und nun, nach knapp zwei Jahren Coronapräsenz fordern Politiker und Medien ganz unverblümt Impfpflicht und beschliessen Diskriminierung von Ungeimpften. In Österreich, dem Vorreiterland des Impffaschismus, gilt Impfpflicht ab Februar 2022. Wenn die Dinge am Ende schlimmer kommen, als sie Verschwörungstheoretiker vorhergesagt haben, wer hat dann Recht gehabt?

Es ist ein wesentliches Zeichen autoritärer Staaten, dass der einzelne Mensch entrechtet wird. Während unsere Kultur darauf aufbaut, dass jeder Mensch gleiche Rechte hat, die angeboren sind und nicht eingeschränkt  werden dürfen, werden sie heute als Privilegien dargestellt, die von Politikern und Virologen großzügig vergeben oder eben vorenthalten werden können. Die Medienberichte wimmeln von Allmachtsphantasien und Demagogie.

Und nun vergleichen wir, denn vergleichen heißt ja eben nicht gleichsetzen. Der Antisemitismus des  letzten Jahrhunderts begann ja nicht mit Gaskammern, nein, jüdische Mitbürger wurden zunächst diskriminiert, ihnen wurden Freiheitsrechte entzogen. Der Ariernachweis war zu Beginn ein Dokument, das den „richtigen“ Menschen Zugang zu bestimmten Dingen erlaubte, den „falschen“ Menschen aber verweigerte. Ist das wirklich ein so großer Unterschied zum Coronaimpfnachweis, der nach dem Wunsch von Politikern und anderen Impffanatikern Zugang zu Kultur und Restaurants schaffen soll? Der Judenstern war erst der Anfang der Diskriminierung der Juden, wenn aber geimpfte in Zukunft keine, nicht geimpfte Menschen aber eine Maske tragen müssten, wäre das nicht auch ein äußerliches Zeichen zur Diskriminierung? Angestachelt von Politikern, Medien und Virologen phantasieren im Internet auch schon Leute (geimpfte, also arische) über die Aussiedlung Ungeimpfter in ein eigenes Stadtteil. Nein, und werden nicht als Hatespeech gelöscht!

Vor dem Hintergrund der Deutschen Geschichte müssten doch alle Politiker und Medien in einem gemeinsamen Aufschrei gegen die wahnsinnige Forderung angehen, nicht geimpfte, gesunde Menschen zu diskriminieren. Sie tun das Gegenteil, und zwar quer durch alle Parteien, selbst die Grünen, die einmal für Freiheit und Naturorientierung eintraten. Was ist natürlicher, als dass ich meinem über Jahrmillionen entstandenen Immunsystem die Entscheidung überlasse, ob ich schwer erkranke, nur einen Schnupfen habe oder, wie viele Menschen in meinem Umkreis es erlebt haben, von einer Coronainfektion schlicht gar nichts merke, danach aber ohne Risiko immun bin.

Die heute angebotenen Impfstoffe haben eine Notzulassung, eine ordentliche Zulassung bräuchte 7-15 Jahre. Sie sollen also bei Menschen eingesetzt werden, die im Falle einer Infektion mit einem der Coronaviren gefährdet sind schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Das ist nur ein ganz kleiner Teil (1,5%) der Bevölkerung. Mit diesen Impfstoffen nun alle impfen zu wollen, ist riskant. Wir wissen, dass die Impfstoffe nur gegen schweren Krankheitsverlauf helfen, nicht aber gegen Infektion und Infektiösität.  Das wurde zwar lange behauptet, war aber nie glaubwürdig. Es gibt keine Langzeittests und die Hersteller haften für nichts!

Mit diesen kaum erforschten Impfstoffen nun gar gesunde Jugendliche und Kinder impfen zu wollen, ist völlig verantwortungslos, ja geradezu kriminell. Haben wirklich alle, auch die Grünen, vergessen, dass die Industrien immer aus wirtschaftlichen Interessen die Risiken, die in ihren Produkten lauern, herunterspielen? Das Beispiel Contergan? Schweinegrippe?

Jetzt, im beginnenden Winter 2021/22 bei Regierungswechsel wird das faschistoide 2G auch in der BRD flächendeckend eingesetzt, nicht um die Infektionsketten zu brechen, denn das geht so nicht, sondern um die Regierungsmeinung durchzudrücken.

Nur ein totalitärer Staat handelt so.

Der schlechteste aller bayerischen Ministerpräsidenten weiß wieder einmal alles besser

Markus Söder ist der bayerische Ministerpräsident mit den schlechtesten Wahlergebnissen. Natürlich sieht er sich daran unbeteiligt und gibt anderen die Schuld. Nun weiß er also wieder alles besser: gesunde Menschen mit gesundem Menschenverstand aus dem öffentlichen Leben auszusperren, genannt 2G und vom korrupten österreichischen Regime bereits praktiziert, soll helfen „alle“ Menschen zur Impfung zu treiben, und damit dem Ziel, keine Vergleichsgruppe der Impffolgen zu haben, näher zu kommen. Aber das wird nicht gelingen. Würde ich mich jetzt, nachdem sich meine bisherige Skepsis in den meisten Punkten bewahrheitet hat und das Lügenkartenhaus bald zusammenbricht, noch impfen lassen, könnte ich mich nicht mehr im Spiegel anschauen.

Denn eine weitere Lüge ist die angebliche „Pandemie der Ungeimpften“. Eine Lüge war es, dass die Impfung vor Ansteckung schützt. Auch Geimpfte sind infektiös. Eine Lüge war es, dass die Impfung dauerhaft vor Krankheit schützt: Sie tut es nur für kurze Zeit und muss wahrscheinlich halbjährlich nachgeimpft werden.

Und so wie die überzeugten Geimpften jetzt fröhlich weiter saufen und rauchen und ihre Gesundheit ruinieren, stecken sie sich, weil sie ja nicht mehr testen müssen, bei den Veranstaltungen gegenseitig an, und suchen nun Ungeimpfte als Schuldige, obwohl die ja gar nicht dabei sind. Die Dummheit der Menschen ist wirklich grenzenlos, und wird von den Spahn/Söder/Lauterbachs mit gezielter Desinformation befeuert!

Eine weitere Lüge, und ich kann hier nicht alle aufzählen, war die Behauptung, Herdenimmunität durch Impfung zu erreichen. Dies wurde zunächste mit 60% angegeben, dann schrittweise erhöht, und jetzt verlangen Politiker 100%, was ja wohl heisst, Säuglinge gleich bei der Geburt zu pieksen. Die sind völlig verrückt geworden.

Und eine nette Behauptung: die lieben Pharmafirmen täten das ja aus Menschenliebe, und würden die Impfstoffe zu Selbstkosten abgeben. Aber Biontech hat eine Nettoumsatzrendite von 53% und und erhöht mal eben die Preise. Wer also auch nur einen Satz unserer Politiker glaubt, kann nur als naiv bezeichnet werden.

Ich habe jetzt die Kommentare im Handelsblatt gelesen, und freue mich, dass doch ein Grossteil der Leser meine Meinung teilt: Schluss mit diesem ganzen Coronawahn, Schluss mit der 2G Diskriminierung und dem Impffaschismus.

  • 2 Jahre Grundrechtseinschränkungen und Impfdruck haben nichts gebracht!!
  • Durch Isolation und Masken haben wir unsere Immunsysteme weiter geschwächt!
  • Der Abbau von 4500 Intensivbetten war kriminell!
  • Und die offensichtlich intellektuell beschränkten Politiker und deren Wähler wollen das nicht sehen.

Handelsblatt Morning Briefing mit Impfhetzslogan

5.11.2021: Ich lese, oder besser ich las das Handelsblatt online. Eine durchaus kompetente Zeitung, vor allem in Wirtschaftsfragen, und bisweilen gab es hier auch kritische Anmerkungen zur Coronapolitik der Regierung. Heute bin ich aber geschockt, denn unter Leserstimmen im Morning Briefung belästigt mich der Verlag mit der folgenden seltsamen Meinung:

Leserstimmen: „In Sachen Impfskepsis empfiehlt sich George Orwell: „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ Ich stimme Orwell zu, nur sollten diejenigen, die Impfungen ablehnen, auch zu ihrer Meinung stehen und sich nicht durch gefälschte Impfpässe die Freiheiten ergaunern, die Geimpften zustehen, und sich Zugang zu Veranstaltungen verschaffen, die sie als Ungeimpfte nicht besuchen dürften und wo sie all diejenigen gefährden, die sich in Sicherheit wiegen. Für diese Menschen sollte der Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung geltend gemacht werden können.“

Ich antworte: Sehr geehrte Handelsblatt-Redaktion

Ich wundere mich, dass Ihr sonst durchaus ausgewogenes Morning-Briefing eine so einseitige Stimme eines offensichtlich uninformierten Lesers unkommentiert in den Mittelpunkt stellt. Denn erstens sind auch Geimpfte infektiös, und zweitens sind Geimpfte ja gegen schweren Krankheitsverlauf geschützt. Insofern besteht der Rechtsbruch nicht in der Teilnahme, sondern in der Verweigerung der Teilnahme für Ungeimpfte. Gefährliche Körperverletzung gäbe es nur, wenn nachweislich ein Ungeimpfter einen Geimpften so anstecken würde, dass dieser schwer körperverletzt wäre, was eben höchst unwahrscheinlich ist. Man sollte aufpassen, dass man sich hier nicht leichtsinnig dem Impfhetzrassismus anschließt. Und schon gar nicht Denker wie George Orwell missbrauchen.

Eine Antwort würde mich interessieren.  Bin gespannt!

18.11.2021: es kam keine Antwort. Als ich das Handelblatt kündigte, kam die übliche Umfrage, warum denn. Ich habe so geantwortet:

Das Handelsblatt hat in den vergangenen Monaten bisweilen kritische Fragen zur Coronapolitik gestellt und Politiker bei offensichtlichen Fehlleistungen kritisiert. Seit einigen Wochen sind Sie jedoch auf die Regierungspolitik eingeschwenkt, die absurderweise die unbeteiligten gesunden Menschen als Impfverweigerer verunglimpft und die Lüge mitverbreitet, diese wären an der schwierigen Situation in den Krankenhäusern Schuld. Kein Wort über den kriminellen Abbau von 4500 Intensivbetten, dafür ständig neue Zahlenkolonnen und Horrormeldungen in einem allmorgendlichen Corona-Spezial. Auf eine im Morningbriefing kommentarlos veröffentliche Dummheit eines Lesers hatte ich geantwortet: keine Reaktion. Kein Wort über die Lügen der Brechung der Infektionsketten durch Impfung, kein Wort über die Lüge des Endes der Pandemie, bei einer Impfung, deren Wirkung ja auf nie mehr als 12 Monate geschätzt wurde, jetzt aber noch viel kürzer wirkt.
Ich darf Ihnen sagen, dass es sich für uns als gesunde, andersdenkende Menschen so anfühlt, wie es sich für Juden kurz vor der Machtübernahme der Nazis vor 90-100 Jahren anfühlen musste. Wir werden diskriminiert und ausgegrenzt, unsere guten Argumente werden als Verschwörungstheorien abgetan, und die offensichtliche Manipulation der Medien und Politik durch die Pharmalobby (siehe allein die Profite bei Biontech bei gleichzeitiger Preiserhöhung) wird verschwiegen.

Wir, das sind ja immerhin noch fast 20 Mio Menschen in D, fühlen uns verhöhnt und im Stich gelassen. Sie arbeiten gut, wenn Sie den EY-Wirecard Skandal aufarbeiten, der in Wirklichkeit ein Scholz/Finanzministeriumsskandal ist. Sie decken nicht auf, dass es sich bei der Coronamisere um einen RKI/Regierungsskandal handelt.